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Wertvolle Statue aus dem Vatikan und antike Schätze für Paderborner Ausstellung angekommen

Paderborn/Rom. Aus den Vatikanischen Museen direkt nach Paderborn: Die sogenannte „Ballerina di Goethe“ gehört zu den Höhepunkten der Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens“ (31. März bis 13. August 2017). Heute kam die schöne Marmor-Nymphe im Diözesanmuseum an. Mit ihr gemeinsam überquerten drei weitere, bedeutende Exponate aus den päpstlichen Sammlungen die Alpen.

Die Nymphe, die den Dichter betörte.
Sie ist die römische Kopie einer griechischen Statue und verzauberte schon Johann Wolfgang von Goethe. Der Dichter entdeckte die „lieblich bewegte Gestalt“ während seiner Italienreise in den 1780er Jahren und war begeistert. Als die Schöne ihm vertraulich zum Kauf angeboten wurde, versuchte Goethe die finanziellen Mittel dafür aufzubringen. Doch der Erwerb und vor allem die Ausfuhr eines solchen Stückes waren schon damals nicht unproblematisch. Freunde warnten Goethe vor den Schwierigkeiten, die das mit sich bringen würde. Schweren Herzens nahm er Abstand von dem Vorhaben – eine Entscheidung, die er zeitlebens bereute. So blieben Goethe nur die Besuche im Vatikan, denn er war es, der die antike Skulptur schließlich erwarb. Noch immer steht die Nymphe an dem Ort, an dem der Dichter sie einst bewunderte – bis jetzt, denn für die Reise nach Paderborn hat sie Rom zum ersten Mal verlassen.

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