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Diözesanmuseum Paderborn zeigt vom 12. Oktober 2017 bis zum 1. Juli 2018 Werke zeitgenössischer Kunst im Dialog mit Schätzen der Sammlung

Vielschichtig, ungewöhnlich, manchmal irritierend sind die Arbeiten des Münchner Foto- und Videokünstlers Christoph Brech. In der Ausstellung MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn, die am 12. Oktober um 19 Uhr eröffnet wird,  treffen rund 50 Arbeiten des international bekannten Künstlers auf ausgewählte Stücke aus der hochkarätigen Sammlung des Museums. Themen wie „Fragmentierung – Versehrtheit – Rekonstruktion“, „Zerstörung – Tod – Endzeit“ aber auch „Zyklen des Lebens“ stehen im Zentrum der das ganze Haus umfassenden Schau. Dabei bezieht Brech bestehende Werke und neue Installationen ein, die er eigens für die Paderborner Ausstellung konzipiert hat, und verbindet sie dialogisch mit Objekten aus unterschiedlichen Zeiten und Kontexten, darunter mittelalterliche Skulptur, Gemälde, Goldschmiedekunst und Grafik. Insgesamt werden 18 Video-Installationen und 30 Foto-Arbeiten gezeigt. Die große Schau knüpft an die poetischen Rom-Bilder Brechs an, die den Schlusspunkt der zurückliegenden WUNDER ROMs-Ausstellung bildeten.

„Wir haben Christoph Brech eingeladen, das ganze Haus zu bespielen, weil wir gesehen haben, auf welche beeindruckende Weise seine zeitgenössischen Arbeiten neue Wahrnehmungsebenen für alte Kunst schaffen können“, sagt Prof. Dr. Christoph Stiegemann, der Direktor des Diözesanmuseums. „Brech hat den Blick eines Entdeckers, oft setzt er Unscheinbares oder Übersehenes mit starken und überraschenden Bildern in Szene. Mit dem Konzept, Glanzstücke des Diözesanmuseums in Bezug zu Brechs eigenständigen, ausdrucksstarken Werken zu zeigen, beschreiten wir einen Weg der Präsentation, der den Besuchern auch einen neuen Zugang zu unserer Sammlung ermöglicht.“

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Gesendet vom domradio, Köln,  Sonntag, 15. Oktober 2017. Das Gespräch führte Birgitt Schippers.