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+49 5251 125-1400   ·   museum@erzbistum-paderborn.de   ·   Di.–So. 10.00–18.00 Uhr

So. 4. März 2018, 15 bis 17 Uhr

Experimentierraum Diözesanmuseum
Ausdrucksmalen für Erwachsene

Beim Ausdrucksmalen bewegen sich die Teilnehmerinnen mit Pinseln in der Hand durch den Raum. Sie pendeln hin und her zwischen kräftig leuchtenden Farbentöpfen und großen weißen Papierbögen an einer entfernten Wand. Das Ausdrucksmalen folgt keiner Absicht, hat kein Thema und findet in einem geschützten Raum statt. Es wird nichts und niemand bewertet. „Hier steht die Erlebnisfreude im Vordergrund. Es geht nicht um Erfolge oder um Bewertungen“, erklärt Claria Stiegemann. Die Kunstpädagogin versteht sich als Malbegleiterin der TeilnehmerInnen.

Weitere Termine:  So. 8. April, So. 6. Mai, So. 3. Juni jeweils in der Zeit von 15 bis 17 Uhr. Kosten: Einzeltermin 15 €, bei Buchung aller vier Termine 50 €

Ausdrucksmalen im Museum

Bildinformation: Ausdrucksmalen, Foto: W. Murauer-Ziebach

 

 

 

 

 

13.- 23. März 2018, werktags (außer montags) 10 -13 Uhr

Geheimnisvolle Dom-Funde. Restauratoren über die Schulter schauen.
Öffentliche Schauwerkstatt im Diözesanmuseum

Mitten in der aktuellen Ausstellung werden zurzeit Grabungsfunde aus dem Paderborner Dom präsentiert. Ab dem 21. September sind sie Teil der neuen Sonderausstellung GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa. Doch noch stellen sich Fragen: Wohin gehörten diese steinernen Fragmente? Aus welcher Zeit stammen sie? Lassen sich einzelne Teile einander zuordnen? Spezialisten der Firma ars colendi arbeiten direkt und öffentlich im Museum. Während der Schaurestaurierung haben BesucherInnen Gelegenheit zuzuschauen, Fragen zu stellen oder durch ein besonderes Mikroskop zu blicken.
Schulklassen und Kurse weiterführender Schulen sind willkommen. Insbesondere Klassen 5 -13.
Anmeldung unter:
Tel.: 125-1400 oder per mail: museum@erzbistum-paderborn.de

  Bildinformation: Matthias Rüenauver, Fa. ars colendi, bei der Arbeit im Diözesanmuseum. Fotos: Noltenhans

 

 

 

 

Sa 24. März 2018, 14 -17 Uhr

Osterüberraschung – Alles Hase oder was?
Kreativwerkstatt für 8 -12-Jährige

Zu Beginn der Osterferien öffnet die Kreativwerkstatt des Diözesanmuseums wieder ihre Türen. Im Mittelpunkt stehen Ostergeschenke und Tischdekorationen bei denen nicht nur Eier und Hasen ihren großen Auftritt haben. Stehen die langohrigen Frühlingsboten für die Erneuerung der Natur und des Lebens nach der grauen Winterzeit, so besitzt das Osterfest für Christen noch eine andere Bedeutung: Ostern ist Christus von den Toten auferstanden, wie ein Licht, das die Dunkelheit erleuchtet. Beim Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung finden die Teilnehmer vielfältige Anregungen und können dann in der Werkstatt ihre Ideen mit Pinsel, Wasserfarben, Stiften, Papier … und Eiern umsetzen.

 Bildinformation: „Eternal eclipse“ von Christoph Brech in der Ausstellung MORE than ROME + Kreativwerkstatt im Museum, Fotos: Noltenhans

 

 

 

 

„Eternal eclipse“ von Christoph Brech in der Ausstellung MORE than ROME, Fotos: Noltenhans

  • 16. Februar 2018

Ausdrucksmalen für Erwachsene

Paderborn. Manchmal sieht es wie eine Choreographie aus, wenn sich die TeilnehmerInnen beim „Ausdrucksmalen“ mit Pinseln in der Hand durch den Raum bewegen. Mal schnell, anscheinend mit klarem Ziel, dann wieder langsam, nachdenkend, betrachtend. Sie pendeln hin und her zwischen den kräftig leuchtenden Farbtöpfen auf einem langen Tisch und den großen weißen Papierbögen an einer entfernten Wand. „Hier steht die Erlebnisfreude beim Malen im Vordergrund. Es geht nicht um Erfolge oder um Bewertungen“, erklärt die Kunstpädagogin Claria Stiegemann. Beim „Ausdruckmalen“ im Diözesanmuseum versteht sie sich als Malbegleiterin. „Diese Art des kreativen Tuns trägt zur Entspannung und Ausgeglichenheit bei“, erklärt sie. Vorkenntnisse sind ebenso wenig erforderlich wie künstlerisches Talent. Das „Ausdrucksmalen“ folgt keiner Absicht, hat kein Thema und findet in einem geschützten Raum statt. Nichts und niemand wird bewertet. Aus dem intuitiven Umgang mit Farbe und Pinsel entsteht ein kreativer Prozess, unvorhersehbar, überraschend und nicht selten eröffnet er ungeahnte Möglichkeiten.

Am Sonntag, dem 4. März, beginnt ein vierteiliges offenes Angebot, das sich insbesondere an Erwachsene richtet.
Weitere Termine: So. 8. April, So. 6. Mai, So. 3. Juni jeweils in der Zeit von 15 bis 17 Uhr.
Kosten: Einzeltermin 15 €, bei Buchung aller vier Termine 50 €

Ausdrucksmalen im Museum, Fotos 1 + 2, Murauer-Ziebach

Ausdrucksmalen im Museum, Foto: Noltenhans

Ausdrucksmalen im Museum, Foto: Noltenhans

 

  • 15. Februar 2018

Presseinformation des Diözesanmuseums, 14.02.2018

Einladung zu einem besonderen Abend im Diözesanmuseum: Freitag, 23. Feb. 2018, 18.30 Uhr

Paderborn. Wer vor ein paar Wochen frühzeitig zur monatlichen Veranstaltung der Dialoge-Reihe ins Diözesanmuseum kam, hat sie vielleicht bei der Arbeit gesehen: Die großartige Fotografin Barbara Klemm. Sie hat in den vergangenen Jahrzehnten Bilder geschaffen, die zu Ikonen unseres „fotografischen Gedächtnis“ geworden sind, wie der berühmte Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker. Für sie zählt das Motiv, der Moment und zugleich die Bildkomposition, die sie mit ihrer Schwarz-Weiß-Fotografie verdichtet. In der Paderborner Ausstellung MORE THAN ROME mit den Arbeiten des Münchner Foto- und Videokünstlers Christoph Brech zu fotografieren, empfand sie als große Herausforderung. Einem Filmteam, das die bekannte Fotografin bei ihrer Arbeit begleitete hat, erzählte Barbara Klemm, warum sie noch immer analog und grundsätzlich Schwarz-Weiß arbeitet, und was sie an den Werken von Christoph Brech so fasziniert.

Marcus Wildelau und dem Team von Salzerfilm ist ein spannendes kleines Videodokument gelungen, das die sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen von zwei faszinierenden KünstlerInnen beleuchtet. Am 23. Februar ist das Video im Diözesanmuseum zu sehen. Anschließend sprechen die Filmemacher mit Christoph Brech über seine Arbeit. Eine Künstlerführung durch die Ausstellung schließt sich an.

 

Freitag, 23. Feb. 2018, 18.30 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Barbara Klemm fotografiert Mitte Dezember 2017 die Ausstellung "More than Rome" von Christoph Brech im Diözesanmuseum Paderborn. © Marcus Wildelau

Barbara Klemm fotografiert Mitte Dezember 2017 die Ausstellung „More than Rome“ von Christoph Brech im Diözesanmuseum Paderborn. © Marcus Wildelau

Christoph Brech im Diözesanmuseum in seiner Ausstellung "More than Rome" Dezember 2017. Barbara Klemm fotografiert Mitte Dezember 2017 die Ausstellung "More than Rome" von Christoph Brech im Diözesanmuseum Paderborn. © Marcus Wildelau

Christoph Brech im Diözesanmuseum in seiner Ausstellung „More than Rome“ Dezember 2017. Barbara Klemm fotografiert Mitte Dezember 2017 die Ausstellung „More than Rome“ von Christoph Brech im Diözesanmuseum Paderborn. © Marcus Wildelau

 

  • 14. Februar 2018

Ausstellungsteam des Diözesanmuseums Paderborn bereitet nächste große Ausstellung vor

Paderborn/Lippstadt. Wind und Wetter trotzend besuchten am Donnerstag Kuratorinnen, Restauratoren und Gotik-Experten aus Paderborn und Münster die Stiftsruine in Lippstadt und sichteten beeindruckende steinerne Schätze aus deren Fundus. „Das war für die Vorbereitung unserer kommenden großen Gotik-Ausstellung ein wichtiger Termin“, erklärte Dr. Petra Koch-Lütke Westhues vom Diözesanmuseum Paderborn. „Lippstadt wirkte in dieser Epoche prägend auf weite Teile Europas“, ergänzte der Bauhistoriker Dr. Roland Pieper (Münster).

Von Reims über Paderborn bis nach Riga

Es waren die Edelherrn zur Lippe, die entscheidenden Einfluss auf die Verbreitung der bahnbrechenden neuen Bau- und Gestaltungstechniken der Gotik in Westfalen und darüber hinaus hatten – von Lippstadt über Paderborn bis nach Riga. Die Lipper stellten mehrere Paderborner Bischöfe, gründeten Städte und bekleideten wichtige öffentliche Ämter – ihr Einfluss erstreckte sich bis nach Bremen und Utrecht. Und sie hatten einen enormen Baubedarf. Dass die Herrn zur Lippe großartige Handwerker heranholten, die bereits von den Maßstäbe setzenden französischen Baumeistern gelernt hatten, ist bis heute zu erkennen: Am Paderborner Dom, an der Lippstädter Stiftruine und den beeindruckenden steinernen Fragmenten die nach dem Einsturz dort gesichert werden konnten. Zu ihnen gehört auch eine „Lippische Rose“, die einst als schwergewichtiger Schlussstein ein Kirchengewölbe stabilisierte. In der neuen Paderborner Sonderausstellung „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ (21. Sept. 2018 bis 13. Jan. 2019) wird sie in einer eindrücklichen Inszenierung zu sehen sein. Die außergewöhnlich schöne Steinmetzarbeit gehört zu jenen Zeugnissen dieser großen Epoche, die noch nie in einer Ausstellung gezeigt wurden.

Zauber der Gotik

Der Paderborner Dom ist charakteristisch für die Gotik in Westfalen und bereits sein Vorgängerbau, der von Bischof Imad errichtet und 1068 geweiht wurde, war so prächtig und bedeutend, dass man sich beim Neubau im 13. Jahrhundert an seinen Ausmaßen und Formen orientierte. Dabei strebten die genialen Baumeister der Gotik stets himmelwärts: Sie schufen mit Kunstfertigkeit, Mut und großartiger Handwerkskunst einzigartige Kathedralen – so mächtig und zugleich lichtdurchlässig, so filigran und detailverliebt, dass sie uns bis heute in ihren Bann ziehen.

Ausstellung gibt Einblick in eine faszinierende, innovative Epoche

Von Paderborn ausgehend, entwirft die Gotik-Ausstellung im Diözesanmuseum ein faszinierendes Panorama jener Zeit des Wandels und der Innovationen. Sie gibt Einblicke in die technischen und kulturellen Bedingungen für den Siegeszug der gotischen Architektur- und Bildsprache. Exponate aus ganz Europa, darunter die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, die sogenannten Reimser Palimpseste, bedeutende Bildhauerwerke wie der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters, Baupläne herausragender Kathedralen, Preziosen der Goldschmiedekunst, Elfenbeinschnitzerei und Buchmalerei, aber auch 3D-Modelle beleuchten ab September diese ereignisreiche Stilepoche. Sechs Ausstellungseinheiten nehmen Ideen und Dynamiken in den Blick, die den internationalen Erfolg der Gotik begründeten: vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zu Fragen des Kulturtransfers und des Lebensgefühls.

Die Ausstellung im Diözesanmuseum ist ein zentraler Teil des Festprogramms mit dem das Paderborner Domkapitel in diesem Jahr das 950. Weihejubiläum des Imad-Domes begeht. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung haben der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, sowie Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen.

 Über eine Veröffentlichung der Pressemeldung würden wir uns freuen!

Zum Download der Pressebilder:  Mit der linken Mouse-Taste Doppelklick auf ausgewähltes Motiv, anschließend geöffnetes Bild mit der rechten Mouse-Taste einmal anklicken und im nun erscheinenden Kontextmenü „Bild speichern unter“ auswählen.

Vor der Ruine der Stiftskirche in Lippstadt: Bauhistoriker Dr. Roland Pieper, Registrarin Dr. Lisa Schäper, die Kuratorinnen Dr. Petra Koch-Lütke Westhues und Dr. Christiane Ruhmann, Restaurator Matthias Rüenauver

„Lippische Rose“ und andere Steinfragmente von der ehemaligen Stiftkirche in Lippstadt

An einem Steinfragment der Stiftskirche in Lippstadt wird eine der innovativen Methoden gotischer Bautechnik sichtbar

  • 18. Januar 2018

Pressetext, 13. Dezember 2017

Buchvorstellung: Faszinierende Publikation zur Ausstellung MORE than ROME erschienen

Paderborn. Im Rahmen einer facettenreichen Abendveranstaltung wurde in Gegenwart des Münchner Künstlers Christoph Brech das neu erschienene Buch zur aktuellen Ausstellung „MORE THAN ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“ im Diözesanmuseum vorgestellt. Als eigenständige Erzählung greift der bildreiche Band die Themen der Präsentation auf und macht überraschende Zusammenhänge sichtbar. Wie durch ein Brennglas betrachtet, zeigt der Band unvermutete und tiefgründige Beziehungen zwischen zeitgenössischer Kunst und wichtigen sakralen Schätzen auf.

Der Foto- und Videokünstler Christoph Brech lotet mit seinen Werken Phänomene des Übergangs aus, er fängt Augenblicke großer Stille ein und betreibt ein feinsinniges Spiel mit verschiedenen Bedeutungsebenen. Gemeinsam mit dem Museumsteam hat er für die Paderborner Ausstellung 18 seiner Video-Installationen und 30 Foto-Arbeiten mit Skulpturen, Gemälden, Goldschmiedekunst und Grafik zu insgesamt 14 thematischen Inszenierungen zusammengeführt. Dabei reicht der zeitliche Bogen vom Mittelalter über den Barock und das 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Wer die Ausstellung besucht, begibt sich so auf eine beeindruckend inszenierte Zeitreise durch das ganze Haus mit seinen gestuften Ebenen und Emporen. In einer großen szenischen Bewegung führt der Künstler vom Bühnenraum über den Weltraum in den Himmel und zurück, von der Oberfläche zum Kern, von der Zerstörung zur Heilung.

Die Publikation greift die wesentlichen Teile der künstlerischen Inszenierungen auf und gibt mit eindringlichen Bildern Einblicke in die Präsentation und ihre Themen. Das Buch umfasst rund 100 Abbildungen, einen einführenden Aufsatz und kurze, prägnante Texte zu Exponaten und Installationen, die kunstgeschichtliche, historische sowie aktuelle Aspekte anschaulich beleuchten.

Christoph Stiegemann/Christiane Ruhmann (Hrsg.)
MORE than ROME –
Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn

Michael Imhof-Verlag, 120 Seiten, 23 x 23 cm, Hardcover, Preis 22,95 €

Ab 13. Dezember 2017 im Diözesanmuseum und noch vor Weihnachten auch im Buchhandel erhältlich.

 Der Künstler Christoph Brech

Christoph Brech (*1964) gilt als einer der wichtigsten deutschen Videokünstler. Seine Werke wurden von Montreal bis Madrid, von Berlin bis Taipeh in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Er studierte 1989–1995 Malerei und Grafik bei Prof. Franz Bernhard Weißhaar an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1998 bilden Video-Kunst und -Installationen neben der Fotografie einen Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens.

2006 arbeitete Christoph Brech als Stipendiat der Villa Massimo, der Deutschen Akademie in Rom. Er erhielt unter anderem den Will Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin, den Rom-Preis 2006 (Deutsche Akademie Rom, Villa Massimo) und den Franz Ludwig Catel-Preis, Rom, 2009. 2003 war er Artist in Residence in Montréal, Kanada.

Brechs Werke finden sich heute in renommierten europäischen Sammlungen und Museen – in der Paderborner Ausstellung sind Leihgaben aus der Kunstsammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland Berlin, dem MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, der Sammlung Goetz, München, der Stiftung Nantesbuch, Bad Homburg und der Casa di Goethe, Rom vertreten.

 Über eine Veröffentlichung der Pressemeldung würden wir uns freuen!

 

Prof. Dr. Ch. Stiegemann, Dr. Ch. Ruhmann, Christoph Brech, Generalvikar Alfons Hardt

  • 14. Dezember 2017

Presseinformation, 23. Nov. 2017

MORE than ROME.
Jetzt erscheint das Buch zur aktuellen Ausstellung im Diözesanmuseum

Paderborn. Wer die aktuelle Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn besucht, begibt sich auf eine beeindruckend inszenierte Zeitreise, bei der das ganze Haus mit seinen gestuften Ebenen und Emporen zum Bühnenraum wird. Die Besucher erleben einen spannungsreichen und überraschenden Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und zum Teil jahrhundertealten Exponaten. Mitte Dezember erscheint ein Buch zu dieser ungewöhnlichen Ausstellung.

„MORE than ROME – Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“ lädt dazu ein, eine facettenreiche Szenographie zu erkunden: Vom Bühnenraum über den Weltraum in den Himmel und zurück, von der Oberfläche zum Kern, von der Zerstörung zur Heilung – so lässt sich der Weg beschreiben, den der international bekannte Münchner Foto- und Videokünstlers Christoph Brech angelegt hat.

Mit seinen Arbeiten lotet Brech Phänomene des Übergangs aus, fängt Augenblicke großer Stille ein und betreibt ein feinsinniges Spiel mit verschiedenen Bedeutungsebenen. Gemeinsam mit dem Museumsteam hat er 18 seiner Video-Installationen und 30 Foto-Arbeiten mit Skulpturen, Gemälden, Goldschmiedekunst und Grafik zu thematischen Installationen zusammengeführt. Dabei reicht der zeitliche Bogen vom Mittelalter über den Barock und das 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Das Buch zur Ausstellung

Mit opulenten Bildern greift das Buch zur Ausstellung die künstlerischen Inszenierungen auf und gibt kunstvoll gestaltet Einblicke in die außergewöhnliche Präsentation und ihre Themen. Es umfasst rund 100 Abbildungen, einen einführenden Aufsatz und ausführliche Beschreibungen zu den Exponaten und Installationen, die kunstgeschichtliche, historische sowie aktuelle Aspekte anschaulich beleuchten. Die hochwertige Publikation wird am 13. Dezember um 18 Uhr in der Ausstellung vorgestellt. Der Künstler ist anwesend.
Direkt im Anschluss (ab 19 Uhr) findet die zweite Veranstaltung der neuen Gesprächsreihe „Bildbetrachtungen: Die schöpferische Kraft der Worte“ statt.
www.dioezesanmuseum.de

Christoph Stiegemann/Christiane Ruhmann (Hrsg.)
MORE than ROME – Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums PaderbornErscheint Mitte Dezember 2017 in Michael Imhof-Verlag
120 Seiten, 23 x 23 cm, Hardcover, Preis: 22,95 €

Wir freuen uns über eine Veröffentlichung der Pressemeldung.

 

  • 23. November 2017

Pressetext, 11. Oktober 2017

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Diözesanmuseum Paderborn zeigt Werke zeitgenössischer Kunst
im Dialog mit Schätzen der Sammlung

 Paderborn. Alles grau und doch ein Meer von Farben: Wellen, Wolken, Küste, Inseln – eine leere Landschaft, in der Zeit und Raum in einer silbrigen Balance verschmelzen. Christoph Brechs Video „Sounds of Raasay“ lädt den Betrachter ein zu einer sinnlichen, meditativen Reise. Entstanden ist es im Herkunftsgebiet der iro-schottischen Mönche, die einst zur Verbreitung des Christentums aufbrachen, und es steht am Beginn der ungewöhnlichen, neuen Ausstellung des Diözesanmuseums Paderborn.

Vom 12. Oktober 2017 bis zum 1. Juli 2018 präsentiert das Haus unter dem Titel MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn künstlerische Interventionen des Münchner Künstlers im Dialog mit ausgewählten Stücken aus dem eigenen Bestand. Brech gehört zu den wichtigsten deutschen Videokünstlern. In der vor wenigen Wochen beendeten Sonderausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens“ bildeten seine hintergründigen und gleichzeitig poetischen Blicke auf die Heilige und Ewige Stadt den Abschluss der großen Präsentation. Für die aktuelle Ausstellung bringt er nicht nur vorhandene Arbeiten nach Paderborn, sondern präsentiert dort auch neue Installationen. Der Künstler stellt Themen wie „Fragmentierung – Versehrtheit – Rekonstruktion“, „Zerstörung – Tod – Endzeit“ und „Zyklen des Lebens“ ins Zentrum der Auseinandersetzung mit den Objekten der Sammlung, zu deren Schwerpunkten mittelalterliche Skulptur gehört. Insgesamt werden 18 Video-Installationen und 30 Foto-Arbeiten von Christoph Brech gezeigt. Der Dialog mit der Sammlung bezieht  neben mittelalterlicher Skulptur, Gemälde, Goldschmiedekunst und Grafik  ein.

Bewegte Gemälde

Brech arbeitet subtil, fängt immer wieder Momente großer Stille ein, oft betreibt er ein feinsinniges Spiel mit verschiedenen Bedeutungsebenen. Auch Musik hat für ihn einen hohen Stellenwert, auf überraschende und unmittelbare Weise überträgt er sie ins Bild. Seine Videoabeit „Monsalvat“ zeigt ein nächtliches Schwanenballett, gefilmt bei eisiger Kälte von einer Berliner Brücke aus. Die Tiere bewegen sich langsam im noch nicht zugefrorenen Bereich des Wassers. Das Licht der Stadt erhellt die ansonsten nachtschwarze Szene und taucht ihr Gefieder in goldenes Licht. Der Eindruck eines unwirklichen Tanzes entsteht, untermalt mit einem Klanggemisch aus Richard Wagners Lohengrin und Straßenlärm. Inszeniert wird diese Arbeit zusammen mit vier graziösen, überlebensgroßen Allegorien und einem schwebenden Engel. Die wunderbaren Skulpturen entstanden 1736 für die Festarchitektur des „Mausoleum Liborianum“ im Hohen Dom zu Paderborn.

Maria und der Mond

Dem Marienleben widmet die Ausstellung einen eigenen Bereich. Leuchtkästen mit Bilder des abnehmen und zunehmenden Mondes stehen unterschiedlichen Marien-Skulpturen gegenüber. Die Mondphasen rhythmisieren die Zeit, seine Zyklen erinnern an die Atmung, Atmen ist Leben. Im Zentrum der Installation steht die bedeutendste Skulptur des Diözesanmuseums: die berühmte Imad-Madonna aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist eine der ältesten abendländischen Darstellungen des Typs der Thronenden Madonna. Hier krönt sie ein Video mit dem Titel: Sternenflug, aufgenommen vom Hubble-Teleskop. Der Titel der Arbeit: La fin du temps.

Besucher können Restauratoren über die Schulter schauen

Eine der Museumsebenen steht unter dem Motto „work in progress“ und ist in eine temporäre Restaurierungswerkstatt verwandelt. Dort kann das Publikum verfolgen, wie man Grabungsfunde und Skulpturenfragmente für die kommende Ausstellung „Gotik – Der Paderborner Dom und die Baukultur um 1300“ (21. Sept. 2018 – 13. Jan. 2019) reinigt und konserviert. Dieses Thema greift Christoph Brech in zwei Leuchtkästen auf, die Röntgenbilder einer zu restaurierenden Skulptur und einer erneuerten menschlichen Hüfte kombiniert. Die Ausstellung mit neuen Installationen des Münchner Künstlers wurde im Diözesanmuseum Paderborn von Christiane Ruhmann unter Mitarbeit  von Ursula Pütz in engem Austausch mit Christoph Brech kuratiert.

Der Künstler Christoph Brech

Christoph Brech (*1964) gilt als einer der wichtigsten deutschen Videokünstler. Seine Werke wurden von Montreal bis Madrid, von Berlin bis Taipeh in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Er studierte 1989–1995 Malerei und Grafik bei Prof. Franz Bernhard Weißhaar an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1998 bilden Video-Kunst und -Installationen neben der Fotografie einen Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens. 2006 arbeitete Christoph Brech als Stipendiat der Villa Massimo, der Deutschen Akademie in Rom. Er erhielt unter anderem den Will Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin, den Rom-Preis 2006 (Deutsche Akademie Rom, Villa Massimo) und den Franz Ludwig Catel-Preis, Rom, 2009. 2003 war er Artist in Residence in Montréal, Kanada.

Brechs Werke finden sich heute in renommierten europäischen Sammlungen und Museen – in der Paderborner Ausstellung sind Leihgaben aus der Kunstsammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland Berlin, dem MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, der Sammlung Goetz, München, der Stiftung Nantesbuch, Bad Homburg und der Casa di Goethe, Rom vertreten.

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

Über eine Veröffentlichung der Pressemeldung würden wir uns freuen!

 

Statements zur Ausstellung

Domkapitular Prälat Thomas Dornseifer, Erzbistum Paderborn

„Die vielschichtige Bedeutung der Kunstwerke tritt uns dann besonders eindrücklich vor Augen, wenn sie sich uns in neuen Zusammenhängen präsentieren. Der Dialog der Werke im spannenden Nebeneinander von christlicher und zeitgenössischer Kunst regt dazu an, allzu Gewohntes und vermeintlich Bekanntes in Frage zu stellen, über Themen wie Zeit, Vergänglichkeit, Verletzlichkeit aber auch Heilserwartung und Heilung neu nachzudenken.“

Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn

„Wir haben Christoph Brech eingeladen, das ganze Haus zu bespielen, weil wir gesehen haben, auf welche beeindruckende Weise seine zeitgenössischen Arbeiten neue Wahrnehmungsebenen für alte Kunst schaffen können. Brech hat den Blick eines Entdeckers, oft setzt er Unscheinbares oder Übersehenes mit starken und überraschenden Bildern in Szene. Mit dem Konzept Glanzstücke des Diözesanmuseums in Bezug zu seinen eigenständigen, ausdrucksstarken Werken zu zeigen, beschreiten wir einen Weg der Präsentation, der den Besuchern auch einen neuen Zugang zu unserer Sammlung ermöglicht.“

Christoph Brech, Foto- und Videokünstler, München

„Dieses Haus birgt Schätze, die mich faszinieren, und die Ausstellung ist eine Möglichkeit ganz unmittelbar mit ihnen in Verbindung zu treten. Meine Arbeiten und die Exponate der Sammlung treten in einen Dialog. Es entsteht ein Kommentieren, Vertiefen, Erweitern; ein Prozess, der auch Überzeitlichkeit, Zeitloslosigkeit deutlich werden lässt.“

Kooperation begleitend zur Ausstellung

Die Kunst der (Bild-)Beschreibung
Drei Gespräche im Museum

Welche Strategien hält die Sprache bereit, um die Anschaulichkeit der bildenden Künste zu in Worte zu fassen? Mit welchen Mitteln nähert sich literarische Beschreibungskunst Gemälden, Skulpturen oder Fotografien? Das werden Prof. Dr. Lothar van Laak und Verena Witschel vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn in direktem Bezug zu Werken der aktuellen Ausstellung im Diözesanmuseum diskutieren.

Begleitend zu „MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“ sind drei Abende geplant, die an das beliebte und erfolgreiche Format der „Dialoge im Museum“ anknüpfen, die bei den beiden vergangenen Ausstellungen „Caritas“ und „WUNDER ROMs“ stattfanden.

Gemeinsam mit Studierenden sind alle Interessierten zu diesem offenen Gesprächsformat eingeladen, das Impulse geben und die Wahrnehmung schulen will.

Die Veranstaltungen sind jeweils mittwochs um 19 Uhr: 8. November und 13. Dezember 2017, 31. Januar 2018.

Eintritt 5 €

Alle museumspädagogischen Programme und weitere Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „MORE than ROME“ werden zeitnah auf der Homepage des Museums bekannt gegeben.

 

  • 11. Oktober 2017

Ausstellung – Diözesanmuseum Paderborn ǀ 12. Oktober bis 1. Juli 2018
MORE than ROME
Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
ungewöhnlich, manchmal irritierend, oft verblüffend sind die Arbeiten des international arbeitenden Münchner Bild- und Videokünstlers Christoph Brech. Seine bundesweit vielbesprochenen Werke konzentrieren sich auf Phänomene der Zeit, der Übergänge, der Erinnerung.

Unter dem Titel „MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“ treten ausgewählte Foto- und Videoarbeiten des charismatischen Künstlers in einen Dialog mit ausgewählten Stücken aus der hochkarätigen Sammlung des Diözesanmuseums. Themen wie „Fragmentierung – Versehrtheit – Rekonstruktion“, „Zerstörung – Tod – Endzeit“ aber auch „Zyklen des Lebens“ stehen im Zentrum der großen Schau. Dabei bezieht der Künstler nicht nur bestehende Werke ein, sondern konzipiert eigens für die Paderborner Ausstellung neue Installationen, die erstmals präsentiert werden.

Die Ausstellung „MORE than ROME“ knüpft an die poetischen Rom-Bilder Christoph Brechs an, die den Schlusspunkt der zurückliegenden Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens“ bildeten.

Gerne möchten wir Ihnen die Ausstellung vorstellen und laden Sie herzlich ein zu einem Pressetermin
am Mittwoch, 11 Oktober 2017
um 11 Uhr
in das Foyer des Diözesanmuseums Paderborn
Markt 17, 33098 Paderborn 

Es erwarten Sie
Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn
Christoph Brech, Foto- und Videokünstler
Dr. Christiane Ruhmann, Projektleiterin und Kuratorin der Ausstellung

 Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um eine kurze Rückmeldung.

 

 

 

  • 28. September 2017

Pressemitteilung, 05.09.2019

Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn

 Paderborn. Ungewöhnlich, manchmal irritierend, oft verblüffend sind die Arbeiten des Münchner Bild- und Videokünstlers Christoph Brech. Seine Werke konzentrieren sich auf Phänomene der Zeit, der Übergänge, der Erinnerung. In der zurückliegenden Ausstellung „WUNDER ROMs im Blick des Nordens“ waren sie mit hintergründigen und gleichzeitig poetischen Motiven Höhepunkt und Abschluss der Präsentation. Jetzt treten Christoph Brechs Arbeiten von Oktober 2017 an ganz bewusst in einen Dialog mit ausgewählten Stücken der Sammlung des Diözesanmuseums. Themen wie „Fragmentierung – Versehrtheit – Rekonstruktion“, „Zerstörung – Tod –Endzeit“ aber auch „Zyklen des Lebens“ stehen im Zentrum der Auseinandersetzung mit dem Museumsbestand. Dabei wird der Künstler nicht nur bestehende Werke in den Dialog mit Sammlungs-Objekten treten lassen, er wird für die Ausstellung in Paderborn auch neue Installationen schaffen.

Zur Ausstellung erscheint im Dezember 2017 ein Katalog.

Download:  Banner zur Ausstellung

Christoph Brech, Foto: Noltenhans

  • 5. September 2017

Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn schließt mit mehr als 65.000 Besuchern

Paderborn. Mehr als 65.000 Besucher sahen „WUNDER ROMs im Blick des Nordens – Von der Antike bis zur Gegenwart“ (31.3. – 13.8.2017) im Diözesanmuseum Paderborn. Am gestrigen Sonntag schloss die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung ihre Pforten. Sie thematisierte Rom-Sehnsucht und -Faszination, schwärmerische Verklärung aber auch die Kritik des Nordens an der Ewigen und Heiligen Stadt. Es ging um die Reisen mittelalterlicher Pilger, um künstlerische Interpretationen der Antiken bis in unsere Tage, um die Forschungen von Gelehrten die den jeweiligen Zeitgeist prägten, um Literatur und Fotografie. Rund 200 Exponate, darunter legendäre Machtsymbole wie die monumentale Marmorhand der kolossalen Statue Kaiser Konstantins oder kostbare Reliquiare aus den Kapitolinischen und Vatikanischen Museen war zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen. 95 Leihgeber aus ganz Europa sandten Zeugnisse römischer Kultur, mittelalterliche Manuskripte, sakrale Schatzkunst, Architekturfragmente, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen bedeutender Künstler des Nordens sowie Fotografien nach Paderborn.

Erfolgreichste Sonderausstellung der letzten Jahre

„Die Ausstellung hat alle unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn. „Die Vielzahl der Gruppen und Einzelbesucher sowie die begeisterte Resonanz haben gezeigt, dass unser Konzept, die Ewige Stadt aus der Perspektive der Rom-Reisenden ins Zentrum einer Ausstellung zu rücken, aufgegangen ist. WUNDER ROMs hat sowohl die Caritas-Ausstellung von 2015 mit gut 50.000, als auch die Franziskus-Ausstellung von 2012 mit rund 60.000 Besuchern übertroffen. Sie ist damit die erfolgreichste Sonderausstellung des Diözesanmuseums in den letzten Jahren.“

Die Besucherinnen und Besucher kamen aus allen Teilen Deutschlands, insbesondere aus dem Ruhrgebiet, aus Westfalen und dem Rheinland, Hessen und Niedersachsen. Auch zahlreiche Gäste aus BeNeLux, Italien und dem Vatikan reisten zum Besuch der Rom-Ausstellung nach Paderborn.

Grandioses Ergebnis bei Gruppen- und Schulklassenbesuchen

Insgesamt wurden rund 1.200 Gruppen durch die Ausstellung geführt. Neben den offiziellen Gruppenbuchungen gab es eine Vielzahl von Fachführungen, Besuche von politischen und kirchlichen Delegationen aus dem In- und Ausland, sehr viele Gruppen kamen zudem auf Einladung der Förderer und Sponsoren ins Museum. An den vielfältigen museumspädagogischen Programmen nahmen 136 Gruppen aller Schulformen teil und auch die mehr als 30 Begleitveranstaltungen des „ESTATE ROMANA“, des Römischen Sommers in Paderborn, erfreuten sich großer Beliebtheit. Zu den Highlights zählten die Lesungen der Büchner-Preisträger Martin Mosebach und Sibylle Lewitscharoff. Auch die siebenteilige Gesprächsreihe „Dialoge im Museum“, in der unterschiedliche Experten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Literatur und Film miteinander und mit dem Publikum über ausgewählte Exponate diskutierten, fand großen Anklang.

Intensiv wahrgenommen und hochgelobt wurde die Ausstellung in der Presse – sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden und Italien. Hervorgehoben wurde — neben der Qualität und Auswahl der Exponate — die Ausstellungskonzeption.

Nach Rom ist vor Rom

In den kommenden Wochen ist das Diözesanmuseum Paderborn wegen des Abbaus geschlossen, doch bereits am 12. Oktober 2017 eröffnet die nächste Ausstellung: „Christoph Brech – More than Rome“ (bis Juni 2018). Gezeigt werden ausgewählte Fotografien und Videos des zeitgenössischen Künstlers, präsentiert im Dialog mit wichtigen Einzelstücken der Sammlung. Christoph Brech hatte bereits bei WUNDER ROMs mit seinen außergewöhnlichen Arbeiten begeistert.

Faszination Gotik

Bereits im kommenden Jahr steht dann wieder eine thematische Sonderschau auf dem Programm des Diözesanmuseums: „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukunst des 13. Jahrhunderts in Europa“, 21. September 2018 bis zum 13. Januar 2019. Anlass für diese große kunst- und kulturhistorische Ausstellung, die eine so bedeutende europäische Epoche beleuchtet, ist die Weihe des Imad-Doms, die sich 2018 zum 950. Mal jährt.

 

Besucher in der Ausstellung WUNDER ROMs im Diözesanmuseum Paderborn. Foto: Noltenhans

Besucher in der Ausstellung WUNDER ROMs im Diözesanmuseum Paderborn. Foto: Noltenhans

Besucher in der Ausstellung WUNDER ROMs im Diözesanmuseum Paderborn. Foto: Noltenhans

Besucher in der Ausstellung WUNDER ROMs im Diözesanmuseum Paderborn. Foto: Noltenhans

Herausragende Exponate aus Rom: Die Marmorhand der Kolossalsäule des Kaisers Konstantin, die Kugel, die einst die Spitze des vatikanischen Obelisken krönte und der Kopf einer Statue, die einen der Söhne von Konstantin dem Großen darstellte. Foto: Noltenhans

 

  • 14. August 2017
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