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Historische Ansichten 1913 bis 1930er Jahre

Diözesanmuseum Paderborn Im Ehem. Kapitelsaal Der Busdorfkirche, Vor 1913

Ansichten Neubau 1971 bis Eröffnung 1975

Diözesanmuseum Paderborn, Rohbau Ca. 1973

Das Diözesanmuseum in Paderborn darf für sich in Anspruch nehmen, das älteste seiner Art im deutschen Sprachraum zu sein. Die Gründung erfolgte am 22. März 1853.

Die im ehemaligen Kapitelsaal des Busdorfstifts, einer Gründung des Paderborner Bischofs Meinwerk (1009–1036), zusammengeführte kleine Sammlung geriet allerdings bald in Vergessenheit.

Am 18. Juni 1913 fand die Wiedereröffnung statt. Das Museum blühte rasch auf. Wie bereits 1853, so waren es auch jetzt vor allem Leihgaben, die unter Vor­behalt der Eigentumsrechte aus den Pfarreien kamen, darunter vermehrt beschädigte und solche Kunstwerke, die in den Kirchen ihre Funktion verloren hatten. Mehr noch als im 19. Jahrhundert wurde das Museum nun zur „Rettungssta­tion“ für vom Verfall bedrohte Kunstwerke aus allen Jahrhunderten.

Die damals in provisorischen Räumen des 1912 errichteten Generalvikariats unzulänglich aufgestellten Werke sakraler Kunst bilden bis heute den Kernbestand der Sammlung.

Seit 1975 in einem nach Entwürfen von Prof. Gottfried Böhm errichteten Neubau untergebracht, wird die Sammlung seit 1993 in rundum ­erneuerten und seither mehrfach umgestalteten Räumen konservatorisch angemessen bewahrt und optimal präsentiert.