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Filmteam begleitete die bekannte Fotografin Barbara Klemm und den Künstler Christoph Brech
durch die Ausstellung MORE THAN ROME

Barbara Klemm fotografiert in der Ausstellung „More than Rome“ von Christoph Brech im Diözesanmuseum Paderborn. © Marcus Wildelau

Wer vor ein paar Wochen frühzeitig zur monatlichen Veranstaltung der Reihe „Dialoge im Museum“ kam, hat sie vielleicht bei der Arbeit beobachten können: Die großartige Fotografin Barbara Klemm. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie Bilder geschaffen, die zu Ikonen unseres „fotografischen Gedächtnis“ geworden sind, wie der berühmte Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker. Doch Barbara Klemm selbst nimmt sich zurück, sie scheint das Talent zu besitzen, sich und ihre Kamera „unsichtbar zu machen“. Sie fotografiert analog und immer Schwarz-Weiß. „Die Grautöne sind ganz wichtig“, sagt Barbara Klemm und deren gestaltende Kraft kann sie im Fotolabor besser herausarbeiten als am Computerbildschirm. Sie brauche dieses prozesshafte Arbeiten, erzählt die bekannte Fotografin dem Team von Salzerfilm. Die Filmemacher haben sie begleitet, während sie in der Ausstellung MORE THAN ROME fotografierte.

Barbara Klemm ist das Geheimnisvolle wichtig, das die analoge Arbeit mit sich bringt: „Ich kann ja nicht einfach mal schnell gucken, ob das was geworden ist“, erklärt die Frau mit dem außergewöhnlichen Gespür für den Kraft des Augenblicks, die viele Jahre lang als Bildreporterin der FAZ im schnellen, aktuellen Geschäft zuhause war.

Die Arbeiten des Münchner Foto- und Videokünstlers Christoph Brech in der Paderborner Ausstellung MORE THAN ROME zu fotografieren, empfand sie als große Herausforderung. Am Freitag, dem 23. Februar, wird die filmische Beobachtung vorgestellt. Ein Gespräch mit Christoph Brech und eine Künstlerführung schließen sich an.

© Marcus Wildelau

© Marcus Wildelau

Freitag, 23. Feb. 2018, 18.30 Uhr
Eintritt: 5 Euro

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