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La fin du temps (2011), 1-Kanal-Video (Farbe), 4:4, Loop, Deutschland. Christoph Brech, München und Imad-Madonna, 11. Jh.; Foto: Noltenhans

Stille, zur Ruhe kommen, Innehalten – dazu laden die insgesamt 18 Video-Installationen und 30 Fotoarbeiten des renommierten Foto- und Videokünstlers Christoph Brech ein, die in der aktuellen Ausstellung „MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums“ zu sehen sind .

Die Begegnungen zwischen den Kunstwerken verschiedener Zeiten und Gattungen könnte unterschiedlicher kaum sein, etwa wenn die berühmte Imad-Madonna aus dem 11. Jahrhundert, eine der ältesten monumentalen Darstellungen der thronenden Gottesmutter überhaupt, in eine NASA-Simulation eines Fluges durch das Weltall eingebunden ist. Vergangenheit und Gegenwart, Zeitlosigkeit und Überzeitlichkeit verbinden sich in dieser Installation auf fast mystische Weise.

Brech lotet in seinen Arbeiten Phänomene des Übergangs aus. Immer wieder fängt er Augenblicke großer Stille ein und betreibt ein feinsinniges Spiel mit verschiedenen Bedeutungsebenen. Auch Musik hat für ihn einen hohen Stellenwert. Auf überraschende und unmittelbare Weise  überträgt er sie ins bewegte Bild und erzeugt dadurch sinnlich-meditative, bewegende Momente.

Mitte Dezember wird zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung ein Katalog mit opulenter Bebilderung im Imhof Verlag erscheinen. 
Umfang: ca. 120 Seiten, 23 x 23 cm, Hardcover. 

Wir stellen dieses hochwertige Buch in der Ausstellung vor. Der Termin wird zeitnah bekanntgegeben.