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Kuratorin Dr. Christiane Ruhmann, Generalvikar Alfons Hardt, der Künstler Christoph Brech, Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums

Kuratorin Dr. Christiane Ruhmann, Generalvikar Alfons Hardt, der Künstler Christoph Brech, Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums

Generalvikar Alfons Hardt begrüßte die zahlreich angereisten Medienvertreter zur Vorbesichtigung der Ausstellung WUNDER ROMs im Blick des Nordens – Von der Antike bis zur Gegenwart (31.3.-13.8.2017): „Durch alle Jahrhunderte bis heute gab und gibt es vitale Beziehungen der Ortskirchen zum Stuhl Petri in Rom, deren Wurzeln weit ins Mittelalter zurückreichen. Auch zwischen Paderborn und Rom existiert seit Jahrhunderten ein enges Band. Dieser Rom-Bezug hat nicht zuletzt den Geist Europas geformt. Die neue Ausstellung unseres Diözesanmuseums zeigt, in welch großen europäischen Bezügen sich das Thema bewegt.“

Die Ausstellung schlägt einen Bogen von den kolossalen Fragmenten und heiligen Schätzen des spätantiken Rom bis zu den subtilen zeitgenössischen Fotografien und Videos des Künstlers Christoph Brech aus München. Elf Abteilungen widmen sich dem Blick des Nordens auf die Wunder der Antike, auf das Zentrum der Christenheit mit seinen Heilsversprechen, auf Überhöhung und schwärmerische Verklärung, auf das Zelebrieren und das sich Reiben bis hin zu künstlerischer Dekonstruktion und Neuinterpretation.

Prof. Dr. Christoph Stiegemann, der Direktor des Diözesanmuseums Paderborn, berichtete vom Werdegang dieser großen neuen Sonderausstellung, die so einzigartige Leihgaben wie die  Marmorhand der Kolossalstatue des Kaisers Konstantin oder die faszinierende Ballerina des Goethe von den Kapitolinischen Museen in Rom als Leihgabe erhalten hat.  „95 Leihgeber von Warschau bis Bordeaux und von Rom bis Cambridge und Kopenhagen haben uns großartige Stücke überlassen“, sagte Dr. Christiane Ruhmann, die Kuratorin der Ausstellung. „Das war allein auf der Grundlage des über viele Jahre gewachsenen Vertrauensverhältnisses und der guten Beziehungen zu den leihgebenden Institutionen möglich.“

Prof. Stiegemann führt Journalisten durch die Ausstellung.

Prof. Stiegemann führt Journalisten durch die Ausstellung.

Und der  Münchner Foto- und Videokünstler Christoph Brech berichtete von seiner Zeit in Rom:
„Als Künstler in Rom zu sein ist eine Herausforderung. Man ist ständig mit einer Überfülle von erhabener Kunst und Architektur konfrontiert, wohlgemerkt alles aus vergangenen Jahrhunderten, Jahrtausenden. Am Anfang war das irgendwie schwierig für mich, fast lähmend. Als ich aber eine längere Zeit dort gelebt hatte, bekam alles eine gewisse Normalität, und ich fing an Dinge zu sehen, die im großen Kontrast zu ihrer Umgebung oder zur Geschichte der Stadt zu etwas Besonderem wurden. Das war dann plötzlich sehr, sehr spannend.“

Die Ausstellung ist am 31.03.2017 ab 20 Uhr geöffnet. Es gelten die regulären Eintrittspreise.

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