+49 5251 125-1400   ·   museum@erzbistum-paderborn.de   ·   Di.–So. 10.00–18.00 Uhr

Speziell für Kommunionkinder und ihre Begleiter/innen bietet das Diözesanmuseum ein Programm, das auf die erste heilige Kommunion vorbereitet. Die Tischgruppen haben bei uns die Möglichkeit, vor ausgewählten Objekten der Sammlung ihre Kenntnisse zu vertiefen und in einem kleinen praktisch-kreativen Teil im Atelier umzusetzen. Die gebastelten Objekte können mit nach Hause genommen werden.

Tipp: Es kann im Farbenrausch und Klebestress schon mal einen Fleck geben, der nicht mehr zu entfernen ist! Daher bitte entsprechend unempfindliche Kleidung anziehen!

Teilnehmerzahl: maximal 15 Kinder
Dauer: 2 Stunden
Kursgebühr für die Gruppe: 3,50 € pro Kommunionkind

Buchung / Beratung unter:
T 05251 125-1400
E museum@erzbistum-paderborn.de

1 · Kommunion – Ein Stück vom Himmel für mich!

Beim letzten Abendmahl teilte Jesus Brot und Wein mit seinen Freunden, seinen Wegbegleitern – seinen Jüngern. Kurz darauf wurde er als Aufrührer am Kreuz hingerichtet. Um die Erinnerung an Jesu Tod und vor allem an seine Auferstehung wach zu halten, feiern Christen in aller Welt im Gottesdienst ein gemeinsames Mahl – die „Kommunion“, abgeleitet von dem griechischen Wort für Gemeinschaft. Diese Feier der heiligen Kommunion wird in besonderem Rahmen und mit kostbaren Gefäßen begangen, sind doch in ihr Jesu Leib und Blut – und damit ein kleines Stück Himmel – gegenwärtig.

Wir hören die Geschichte vom letzten Abendmahl und haben dann die Möglichkeit, uns die kunstvoll gearbeiteten Kelche und Schalen, die Brot und Wein während der Messe aufnehmen, in Ruhe und ganz aus der Nähe anzuschauen. So lernen wir einiges über die dort verborgenen Symbole und ihre Bedeutung. Wir bekommen außerdem einen Einblick in die Arbeit der Goldschmiede, die solche kostbaren liturgischen Geräte herstellten, und werden in einem praktischen Teil selbst zu Goldschmieden, die am Ende des Kurses ihr getriebenes Reliefbild mit nach Hause tragen können.

2 · Klein und fein – ein Schatzkästlein

In den drei alten Gewölben der Schatzkammer unseres Museums gibt es viel zu sehen. In dem kleinsten stehen in der Mitte zwei rechteckige, kostbar gearbeitete Kästchen. Sie sind fast 1000 Jahre alt und nicht nur deshalb etwas ganz Besonderes, weil wir wissen, wer sie hergestellt hat: Es war vermutlich ein Mönch namens Rogerus, der auch als Goldschmied tätig war. Die kleinen Kästchen dienten den Bischöfen dazu, auf ihren weiten Reisen die Heilige Messe zu feiern. Im Innern bargen sie kostbare Reliquien von Heiligen, die man wegen ihres vorbildlichen Lebens besonders verehrte. Auch Ihr habt sicher Kostbarkeiten, die von Euch geschätzt werden und die Ihr an einem besonderen Ort aufbewahrt. Wir wollen heute selbst eine kleine Schatztruhe basteln, in der Ihr dann zu Hause Eure Schätze hüten könnt.

3 · Gemeinsam Mahl feiern

Ganz zentral für das Leben in der Gemeinschaft war es für Christen von Beginn an, sich an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern zu erinnern. So feierten sie dieses Fest jeden Sonntag und teilten miteinander Brot und Wein. Darin sahen sie Christus als Auferstandenen gegenwärtig in ihrer Mitte. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden für diese Eucharistiefeier wertvolle Kelche und Patenen und weitere liturgische Geräte.

In einem besonderen Ausstellungsrundgang, in dem auch die Domschatzkammer einbezogen ist, lernen die Schüler/innen aus nächster Nähe kostbare für den Gottesdienst gestaltete Geräte unserer Sammlung kennen.

Im praktischen Teil werden die Ursprünge der heutigen Eucharistiefeier noch einmal besonders  in den Blick genommen: Wie ein solches gemeinsames Mahl heute aussehen kann, das entwickeln und gestalten die Teilnehmer hier selbst.

Museumsatelier Kommunionkinder
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Museumsatelier Kommunionkinder
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