+49 5251 125-1400   ·   museum@erzbistum-paderborn.de   ·   Di.–So. 10.00–18.00 Uhr
Geheimnisvolle Dom-Funde. Restauratoren über Die Schulter Schauen.

Öffentliche Schauwerkstatt vom 23.01. bis zum 02.02.2018
Werktags (außer montags) von 10 – 13 Uhr

Mitten in unserer aktuellen Ausstellung werden Grabungsfunde aus dem Paderborner Dom präsentiert.  Sie weisen schon auf die neue Sonderausstellung GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa hin. Wohin gehörten einst diese steinernen Fragmente? Aus welcher Zeit stammen sie? Aus welchem Material bestehen die farbigen Fassungen? Und lassen sich die einzelnen Teile einander zuordnen? Fragen, die sich nicht nur die Betrachter, sondern auch Restauratoren der Firma ars colendi stellen, die im Auftrag des Diözesanmuseums vor Ort arbeiten.

Besucher können einer Diplom-Restauratorin bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen, mit ihr durch ein besonderes Mikroskop blicken und sie bei der professionellen Reinigung und Konservierung der kostbaren, jahrhundertealten steinernen Zeugen beobachten. Fragen ist dabei ausdrücklich erwünscht!

Dieses Angebot richtet sich auch an Klassen und Kurse weiterführender Schulen. (Klasse 5 -13)
Für sie ist der Besuch des Museums und der Schauwerkstatt kostenfrei.
Für alle anderen Besucher gilt der reguläre Eintrittspreis.

Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: 05251/125-1400 oder museum@erzbistum-paderborn.de.

Auf Wunsch kann eine Führung durch die gesamte Ausstellung MORE THAN ROME dazu gebucht werden: Kosten für 60 Min.: 35 €.

 

Mehr Lesen
Ortstermin: Schätze Westfälischer Gotik Ans Licht Gebracht

Vor der Ruine der Stiftskirche in Lippstadt: Bauhistoriker Dr. Roland Pieper, Registrarin Dr. Lisa Schäper, die Kuratorinnen Dr. Petra Koch-Lütke Westhues und Dr. Christiane Ruhmann, Restaurator Matthias Rüenauver

Ausstellungsteam des Diözesanmuseums Paderborn bereitet nächste große Ausstellung vor

Wind und Wetter trotzend besuchten am Donnerstag Kuratorinnen, Restauratoren und Gotik-Experten aus Paderborn und Münster die Stiftsruine in Lippstadt und sichteten beeindruckende steinerne Schätze aus deren Fundus. „Das war für die Vorbereitung unserer kommenden großen Gotik-Ausstellung ein wichtiger Termin“, erklärte Dr. Petra Koch-Lütke Westhues. „Lippstadt wirkte in dieser Epoche prägend auf weite Teile Europas“, ergänzte der Bauhistoriker Dr. Roland Pieper, der extra aus Münster zum Ortstermin nach Lippstadt gekommen war.

Von Reims über Paderborn bis nach Riga

Es waren die Edelherrn zur Lippe, die entscheidenden Einfluss auf die Verbreitung der bahnbrechenden neuen Bau- und Gestaltungstechniken der Gotik in Westfalen und darüber hinaus hatten – von Lippstadt über Paderborn bis nach Riga. Die Lipper stellten mehrere Paderborner Bischöfe, gründeten Städte und bekleideten wichtige öffentliche Ämter – ihr Einfluss erstreckte sich bis nach Bremen und Utrecht. Und sie hatten einen enormen Baubedarf. Dass die Herrn zur Lippe großartige Handwerker heranholten, die bereits von den Maßstäbe setzenden französischen Baumeistern gelernt hatten, ist bis heute zu erkennen: Am Paderborner Dom, an der Lippstädter Stiftruine und den beeindruckenden steinernen Fragmenten die nach dem Einsturz dort gesichert werden konnten. Zu ihnen gehört auch eine „Lippische Rose“, die einst als schwergewichtiger Schlussstein ein Kirchengewölbe stabilisierte. In unserer kommenden Sonderausstellung GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ (21. Sept. 2018 bis 13. Jan. 2019) wird sie in einer eindrücklichen Inszenierung zu sehen sein. Die außergewöhnlich schöne Steinmetzarbeit gehört zu jenen Zeugnissen dieser großen Epoche, die noch nie in einer Ausstellung gezeigt wurden.

 

Geheimnisvolle Dom-Funde. Restauratoren über Die Schulter Schauen.

Matthias Rüenauver von ars colendi bei der Restaurierung von Steinfragmenten des Paderborner Doms.

Öffentliche Schauwerkstatt  im Museum:
23. Januar bis 2. Februar 2018

Wer die aktuelle Ausstellung besucht, wird sich vielleicht über die „seltsamen Steine“ im Diözesanmuseum wundern. Es sind Grabungsfunde aus dem Paderborner Dom. Sie werden wie in einem Depot präsentiert: ungeordnet, teilweise in Kisten verpackt, auf Arbeitstische verteilt.

Demnächst sind sie Teil der neuen Sonderausstellung: GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa. (21. Sept. 2018 bis 13. Jan. 2019)

Doch noch stellen sich einige Fragen: Wohin gehörten einst diese steinernen Fragmente? Aus welcher Zeit stammen sie? Aus welchem Material bestehen die farbigen Fassungen? Und lassen sich die einzelnen Teile einander zuordnen?

Nicht nur die Betrachter wollen das wissen, auch Restauratoren stellen sich diese Fragen. Im Auftrag des Diözesanmuseums arbeiten Spezialisten der Firma ars colendi vom 23. Januar bis zum 2. Februar direkt und öffentlich im Museum.

Während der zweiwöchigen Schaurestaurierung haben die Besucher die einmalige Gelegenheit einer Diplom-Restauratorin bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, mit ihr durch ein besonderes Mikroskop zu blicken und sie bei der professionellen Reinigung und Konservierung jahrhundertealter Relikte zu beobachten. Fragen stellen erwünscht. Schulklassen willkommen.

Die Schauwerkstatt ist werktags (außer montags) von 10 – 13 Uhr geöffnet.
Das Angebot richtet sich auch an Schulklassen und Kurse weiterführender Schulen. (Klasse 5 -13)
Für sie ist der Besuch des Museums und der Schauwerkstatt kostenfrei.
Für alle anderen Besucher gilt der reguläre Eintrittspreis.

Auf Wunsch kann auch eine Führung durch die gesamte Ausstellung MORE THAN ROME dazu gebucht werden: Kosten für eine 60 min-Führung: 35 €. Um Anmeldung wird gebeten unter: Tel.: 05251/125-1400 oder museum@erzbistum-paderborn.de.