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Paderborn, Hoher Dom, Westquerhaus,  Paradiesportal;
Erzbistum Paderborn, Fachstelle Kunst, Inventarisation, Foto: Ansgar Hoffmann

Das Diözesanmuseum ist geschlossen, doch hinter den Kulissen herrscht hier rege Betriebsamkeit. Kaum haben die „Wunder Roms“ die Heimreise in ihre Museen und Sammlungen in ganz Europa angetreten, da hat auch schon der Umbau für die kommende Ausstellung begonnen: „MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“. Und damit nicht genug, auch die Vorbereitungen für die nächste große Sonderausstellung laufen auf Hochtouren: In knapp einem Jahr, am 21. September 2018, wird „GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ eröffnet. Anlass für diesen besonderen Blick auf den Dom ist das 950jährige Weihejubiläum der 1068 fertiggestellten Kirche. Jene war schon genauso groß wie die Kathedrale des 13. Jahrhunderts, um die es in der Ausstellung geht und Paderborn bis heute prägt. Bereits mehrmals trafen sich renommierte Wissenschaftler im Diözesanmuseum, um mit den Ausstellungsmachern über das Konzept zu diskutieren. Das Knowhow der auswärtigen Kollegen ist zur Vorbereitung großer, internationaler Ausstellungen unerlässlich. Die kommende Sonderschau wird anhand wertvoller Originale aus europäischen Sammlungen, z.B. Architekturfragmente, Skulpturen, Handschriften und Goldschmiedearbeiten, aber auch durch 3D-Modelle und Animationen einen Einblick geben in den mittelalterlichen Baubetrieb und die künstlerischen Austauschprozesse in Europa: von Reims über Paderborn bis nach Riga!