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Christoph Brech, Terrasse ueber dem Nicchione: Blick auf Rom ©Christoph Brech, 2015

Auf den Spuren der frühen Rom-Fotografen vom handkolorierten Bild zur Pop-Art-Ikone

WUNDER ROMs, die aktuelle Ausstellung, schlägt einen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart. Und sie zeigt welche Anziehungskraft Rom, das Sehnsuchtsziel der Menschen aus dem Norden, schon auf die frühen Fotografen ausübte. Ihre Rombilder sind faszinierend – und überraschend zugleich. Wer würde hier leuchtende Farben erwarten? Viele Aufnahmen wurden von Hand koloriert. Was für eine Mühe! Für digital verwöhnte Betrachter/innen kaum vorstellbar. Umso reizvoller ist es, diese fast vergessene Technik zu entdecken und zu erlernen.

Der Workshop „Kamera trifft Pinsel“ lädt die Kursteilnehmer/innen am 14. und 15. Juli zunächst dazu ein, mit einer Digitalkamera zu fotografieren. Anschließend werden Fotodrucke erstellt, die einen lasierenden Farbauftrag mit Aquarell- und Eiweißlasurfarben erhalten. Hier kann man sich streng an das antike Vorbild halten – so wie es die Künstler in der Frühzeit der Fotografie getan haben. Sie gaben Farben und Oberflächen der Altertümer möglichst genau wieder.

Doch der Workshop ist als Freiraum zum Experimentieren gedacht, Fotovorlagen können nach eigenen Vorstellungen übermalt und verfremdet werden. Dazu werden Beispiele von Künstlern wie Andy Warhol, Gerhart Richter oder Xenia Hausner studiert. Außerdem schauen die Teilnehmer/innen in eine Camera obscura, erkunden eine Fachkamera und lernen ganz nebenbei einiges über die Geschichte der Fotografie.

Der Workshop ist ein Joint Venture der Fotografen Ansgar Hoffmann und Klaus-Peter Semler mit der Künstlerin Claria Stiegemann.

Fr. 14.7. | 14.30–18.00 Uhr, Sa. 15.7. | 10.00–16.30 Uhr
! Anmeldeschluss: 10. Juli 2017

Dieser Workshop wird Fr. 4./Sa. 5. August 2017 ein weiteres Mal stattfinden, allerdings sind nur noch wenige Plätze frei.