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Poetry-Slam: RO(a)MING Around

Am Freitag-Abend, dem 12. Mai, füllte sich das Museum mit gut 50 erwartungsvollen Besuchern: Sie alle wollten den vier Poetry-Slammern zuhören, die eigens Texte zu Exponaten der Ausstellung verfasst hatten. Als echte „Nord-Lichter“, aus römischer Perspektive betrachtet, reihten sich Laura Lau, Markus Lauert, Christofer Rott und Jörg Schwedler damit in die Reihe jener Rom-Begeisterten ein, die aus dem Blickwinkel des Nordens von der ewigen Stadt fasziniert sind.

Moderiert von Nadine Dubberke, hören die begeisterten Zuhörer/innen originelle Interpretationen zur Hand Kaiser Konstatins, zur Reiterstatuette Marc Aurels, zum Dornauszieher und zur Ballerina di Goethe. Am Ende fiel die Entscheidung für den Sieger Markus ganz knapp aus: Seine Würdigung des unsichtbaren namenlosen Bildhauers der Marmorstatue überzeugte die Jury:

„Er macht sich an die Arbeit: Stundenlang muss er sich bücken, verrenken, verdrehen, um ihr Rückgrat herauszuarbeiten. Je aufrechter sie wird, desto krummer scheint er zu sein. (…) jetzt steht sie da, die Nymphe(…), als Statue aus Marmor. Dauerhaft, unumstößlich, göttergleich!“