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Dauer: 90 Minuten
Kosten für jedes Programm: 60,00 €
Der Eintritt ins Museum ist dabei kostenfrei

Unsere Museumspädagogin Heike Bee-Schroedter berät Sie zu allen museumspädagogischen Fragen rund um die Angebote.

05251 125-1148 oder
05251 125-1400
museum@erzbistum-paderborn.de

Für Grundschulkinder ab Klasse 3 :

Programme für das Fach Gesellschaftslehre

A · Der Paderborner Dom und seine Geschichte – eine Entdeckertour durch die Ausstellung

Geht man durch Paderborns Innenstadt, fällt sofort der Paderborner Dom als markantes zentrales Bauwerk auf: Er ist nicht nur heute als Bischofskirche ein lebendiges Gotteshaus, sondern zugleich als jahrhundertealte Kathedrale auch ein steinernes Zeitzeugnis, das uns spannende Einblicke in die Geschichte Paderborns als Bischofsstadt ermöglicht. Viele Exponate in der Ausstellung und eine als Schauwerkstatt gestaltete Ausstellungseinheit zum Paderborner Dom lassen als 3D-Format diese Geschichte anschaulich lebendig werden. Ein Entdeckerrundgang lässt die Schülerinnen und Schüler auf gemeinsame Spurensuche gehen. Anschließend können sie sich selbst als Handwerker betätigen und ein Objekt ihrer Wahl plastisch gestalten.

B · Die Paderborner und ihre Liborifeste – Auf Spurensuche nach Liborius und seiner bewegten Geschichte durchs Museum

Jeder hier in Paderborn feiert gerne im Sommer das Liborifest mit. Auch im Herbst gibt es ein weiteres Fest, das seinen Namen trägt. Doch wer war dieser Mann eigentlich, der den Festen seinen Namen gegeben hat und der untrennbar mit der Geschichte Paderborns verbunden ist? In einem spannenden Ausstellungsrundgang  nehmen die Schülerinnen und Schüler wichtige Exponate wie den Liboriusschrein genauer unter die Lupe, die über Liborius und seine jahrhundertelange Verehrung in Paderborn Auskunft geben.

Programm für die Fächer: katholische und evangelische Religionslehre

C · Gemeinsam Mahl feiern (Auch buchbar als Kommunionkinderprogramm)

Ganz zentral für das Leben in der Gemeinschaft war es für Christen von Beginn an, sich an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern zu erinnern. So feierten sie dieses Fest jeden Sonntag und teilten miteinander Brot und Wein. Darin sahen sie Christus als Auferstandenen gegenwärtig in ihrer Mitte. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden für diese Eucharistiefeier wertvolle Kelche und Patenen und weitere liturgische Geräte.

In einem besonderen Ausstellungsrundgang, in dem auch die Domschatzkammer miteinbezogen ist, lernen die Schüler/innen aus nächster Nähe kostbare, für den Gottesdienst gestaltete Geräte unserer Sammlung kennen.

Im praktischen Teil werden die Ursprünge der heutigen Eucharistiefeier noch einmal besonders  in den Blick genommen: Wie ein solches gemeinsames Mahl heute aussehen kann, das entwickeln und gestalten die Schülerinnen und Schüler hier selbst.

Für weiterführende Schulen (Klasse 5–13)

Die Programme werden dabei jeweils altersgerecht angepasst.

Programm für das Fach Kunst

D · Drachenblut und Rotläuse – Schreibkunst im Skriptorium

Kosten: 60,00 € plus 2 € Material pro Schüler

Heute ist das Vervielfältigen von Texten eine einfache Angelegenheit. Einmal im PC gespeichert benötigt man nur einen Mausklick – und schon ist der Text kopiert und kann beliebig oft und an unterschiedlichen Stellen wieder eingesetzt werden.

Doch wo und wie entstanden die wunderschönen alten Handschriften, die im Museum ausgestellt sind? Diese Fragen werden während eines besonderen Ausstellungsrundgangs beantwortet – im Museum gibt es einen eigenen Bereich, der ganz dem Thema der Schreib- und Malkunst im Mittelalter gewidmet ist.

Um die aufwendige Herstellung von Farben kennenzulernen und der Kunstfertigkeit des Buchmalers einmal selbst nachspüren zu können, haben die Schüler/innen in der anschließenden Schreibwerkstatt die Möglichkeit, unter kundiger Anleitung einige der wertvollen Farben selbst herzustellen und anschließend damit zu schreiben.

Programm für das Fach Deutsch

E · „Die Gedanken sind frei….“ Kreatives Schreiben im Museum

Üblicherweise nimmt man als Besucher eines Museums eine eher passive, Informationen zu den Objekten aufnehmende  Haltung ein. Hier wollen wir es einmal anders machen: Die SuS bekommen die Gelegenheit sich selbst Gedanken zu den ausgestellten Kunstwerken zu machen und sie anschließend mit Hilfe kreativer Schreibmethoden in Worte zu fassen.

Im anschließenden gemeinsamen Ausstellungsrundgang kann jeder seinen Text präsentieren und zugleich die der anderen kennenlernen.

Wir sind gespannt auf diese persönlich geprägten Ausstellungsrundgänge und die neuen Blicke auf die Exponate!

Programm für das Fach Geschichte

F · Himmelwärts gebaut – mittelalterliche Kirchen als steinerne Zeitzeugen

In schwindelerregende Höhen gebaut, bildeten sie den unübersehbaren Mittelpunkt einer Stadt. – Die Rede ist von gotischen Gotteshäusern. Welche Ideen inspirierten die Bauherren und Baumeister bei ihren Planungen? Wie setzten die Steinmetze, Zimmerer und Glaser diese Pläne um? Und wie veränderte sich durch solche oft jahrzehntelangen Großbaustellen das soziale Gefüge in einer Stadt?

Diese und weitere spannende Fragen können bei einem dialogisch angelegten Erkundungsgang durch die aktuelle Ausstellung gestellt und beantwortet werden. Steinerne Fragmente wie der sogenannte  Kopf mit der Binde aus dem Mainzer Dom, die hölzernen Portalfiguren des Paderborner Paradiesportals, detailreiche Dom-Modelle und eine inszenierte Schauwerkstatt lassen die Baugeschichte des Paderborner Doms und auch der Mainzer Kathedrale im 3-D-Format erlebbar werden.

Programm für die Fächer kath. und ev. Religionslehre und Prakt. Philosophie

G · Emotion pur- berührende Menschenbilder aus Stein und Holz

Dieses Programm konzentriert sich auf eine zentrale Einheit der neuen Ausstellung: die Darstellung von Menschen in der mittelalterlichen Kunst. Zu entdecken ist hier ab dem 13. Jahrhundert die Emotionalisierung in der Mimik und Körpersprache der Figuren, die auch bei uns als Betrachtern entsprechende Gefühle auslöst. Maria als fürsorgliche, später auch trauernde Mutter; der sogenannte Kopf mit der Binde, dem eine ganze Bandbreite an Emotionen zwischen Ergriffenheit und Staunen zugeschrieben werden kann: Diese Figuren wecken die Frage nach dem Menschenbild, das hier vermittelt wird. Nach oder während des Ausstellungsrundgangs bleibt Zeit, dieser Frage nachzugehen, die eine überraschende Aktualität für uns Menschen heute besitzt.

Programm für das Fach kath. und ev. Religionslehre

H · Mit allen Sinnen Gott erfahren – Architektur und Ausstattung mittelalterlicher Gotteshäuser

Die neue Dauerausstellung präsentiert auf spannende und vielfältige Weise die Baugeschichte und Innenausstattung der Paderborner Kathedrale. Die Imad-Madonna, die originalen Portalfiguren der Bistumspatrone, Fragmente des Lettners, wertvolle Buchdeckel, Kerzenleuchter, goldglänzende Kelche, Weihrauchfässer und Monstranzen sowie kunstvoll gestaltete Handschriften vermitteln einen lebendigen Eindruck des mittelalterlichen Doms, ergänzt um Emotionen weckende Skulpturen aus dem Mainzer Dom wie dem Kopf mit der Binde oder der Fuststraßenmadonna. Bei einem gemeinsamen Rundgang werden die SuS diese Exponate aus nächster Nähe erkunden können. Thematisiert werden dabei auch die möglichen Intentionen, die eine solche – alle Sinne ansprechende – Gotteshausgestaltung motiviert haben.

Programm für das Fach kath. und ev. Religionslehre

I · „Ich sehe dich in tausend Bildern“: kunst-volle Begegnungen mit Maria

Keine andere Frau erfuhr im Lauf der Geschichte bis heute eine solche Verehrung in den christlichen Kirchen wie Maria: als Himmelskönigin und Gottesmutter verehrt, wirkt sie für uns heute oft entrückt.

Mittelalterliche Bildhauer zeigen uns Maria in ihren dreidimensionalen Kunstwerken vielschichter, oft auch ihre menschliche Seite betonend.

Auf einer Spurensuche durch die aktuelle Ausstellung werden  die SuS unterschiedliche Mariendarstellungen genauer unter die Lupe nehmen: zeichnend, beschreibend, dialogisch inszeniert, geschieht diese Annäherung an die Figuren methodisch vielfältig und dabei immer auch individuell. Eine aktualisierende und immer auch persönliche Annäherung an Maria wird so – getreu dem bekannten Zitat des Dichters Novalis – angebahnt.

Für Förderschulen

H · Kunstwerke mit allen Sinnen erleben – Programm für die Förderschule Sehen
(ab Klasse 3)

Man nimmt die Welt nicht nur mit den Augen wahr – auch durch das Tasten, Hören, Riechen und Schmecken lassen sich überraschende „Einblicke“ in die Paderborner Geschichte gewinnen, die sich hier im Museum in vielen interessanten Kunstwerken widerspiegeln. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg durchs Haus, und die SuS erfassen, unterstützt durch tastbares und riechbares Material, so ausgewählte Exponate auf eine ganz neue Weise.

In einem anschließenden kreativen Teil, der individuell mit der Museumsführerin abgestimmt werden kann,  bietet sich die Möglichkeit das Erlebte zu vertiefen. Hier bekommen die SuS die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen!

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