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Wir hatten Besuch aus Mainz und das Team des dortigen Dom- und Diözesanmuseums hat gute Nachrichten mitgebracht: So großartige Skulpturen wie der „Kopf mit der Binde“ und eine Teufelsfratze aus der Werkstatt des Naumburger Meisters – der berühmte Bildhauer war prägend für seine Zeit – dürfen nach dem Ende unserer großen Gotik-Ausstellung noch bei uns in Paderborn bleiben. Auch ein faszinierender Engel und die wunderbare „Fuststraßen-Madonna“ bleiben uns noch eine Weile erhalten, während alle anderen Leihgaben nach dem 13. Januar in ihre Museen und Sammlungen in ganz Europa zurückkehren.

Die glückliche Fügung verdanken wir den umfangreichen Restaurierung-Maßnahmen die zurzeit noch im Mainzer Museum stattfinden.

Wir freuen uns, dass wir diese Spitzenwerke der Gotik demnächst in einer neuen Präsentation zeigen können.

Treffen beim “Mainzer Engel” in der GOTIK-Ausstellung; von rechts nach links: Dr. Christiane Ruhmann (Kuratorin, Paderborn), Prof. Dr. Ch. Stiegemann (Direktor, Paderborn), Dr. Winfried Wilhelmy (Direktor, Mainz), Dr. Anja Lempges (stellv. Direktorin, Mainz), Paul Engelmann (Restaurator, Mainz), Dr. Petra Koch-Lütke Westhues (Kuratorin, Paderborn), Birgit Kita (Wiss. Mitarbeiterin, Mainz). Foto: W. Murauer-Ziebach

Sog. Kopf mit der Binde (Detail), Werkstatt des Naumburger Meister, um 1239, Mainz, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz, © Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Mainz. Foto: Bernd Schermuly

Teufelsfratze vom Westlettner des Mainzer Doms, Mainz, um 1239, Werkstatt des “Naumburger Meisters”, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz, © Dom- und Diözesanmuseum Mainz, Foto: Marcel Schawe

Der Naumburger Meister wirkte in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Schöpfer gotischer Skulptur und ist berühmt für die ausdrucksvolle Mimik und die plastische Präsenz seiner Figuren. Sein Notnamen geht auf den Ort zurück, an dem noch heute seine bekanntesten Werke zu sehen sind, den Dom zu Naumburg.

Madonna mit dem Kind, sog. Fuststraßenmadonna, um 1250, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz, © Dom- und Diözesanmuseum Mainz, Foto: Marcel Schawe, Frankfurt a.M.

Engel, ehem. Mainzer Dom, Giebel des nördlichen Westquerhauses, um 1220/30, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz, © Dom- und Diözesanmuseum Mainz, Foto: Marcel Schawe, Frankfurt a.M.

Über die besondere Geschichte der „Fuststraßen-Madonna“ und des fast lebensgroßen Engels berichten wir demnächst in unserem Blog.

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