skip to Main Content
+49 5251 125-1400   ·   museum@erzbistum-paderborn.de   ·   Di.–So. 10.00–18.00 Uhr · Impressum + Datenschutz

Hier finden Sie alle buchbaren Angebote für Erwachsene, Kinder und Schulklassen.
Sie können individuelle Termine mit uns vereinbaren.

Rufen Sie uns an: 05251/125-1400 oder mailen Sie Ihren Wunschtermin an museum@erzbistum-paderborn.de

Führungen durch die GOTIK Ausstellung für Erwachsene

Standard-Führung
Nur über die Tourist-Information Paderborn buchbar:

Tel 05251/882980 · Fax 05251/882990 · tourist-info@paderborn.de

Von Paderborn ausgehend, entwirft die Schau ein faszinierendes Panorama des länderübergreifenden Phänomens der Gotik. Sie gibt Einblicke in die technischen und kulturellen Bedingungen für den Siegeszug dieser innovativen Formensprache des Mittelalters. Ausgehend von Frankreich, veränderte sie seit dem 12. Jahrhundert die Architektur und Kunst in ganz Europa bis in die einzelnen Regionen hinein: von Reims über Paderborn bis nach Riga.

Herausragende Exponate wie die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, kunstvoll gearbeitete Bildhauerwerke, darunter der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters, Preziosen der Elfenbeinschnitzerei und Goldschmiedekunst – u.a. aus dem Pariser Louvre und den Domschatzkammern zu Pamplona und Aachen – aber auch aufwendige 3-D Animationen lassen die Epoche mit ihren umwälzenden kulturellen und technologischen Veränderungen lebendig werden.

In allen Abteilungen der Ausstellung nimmt die Führung exemplarisch Exponate und besondere Highlights in den Blick. Auf Wunsch gibt es die Gelegenheit zur gemeinsamen Interpretation einzelner Objekte.

  • max. 25 Teilnehmer
  • 90 Min.
  • 80 €

Rapidführung

  • max. 25 Teilnehmer
  • 60 Min.
  • 60 €

Familien-Führung

Willkommen in einer neuen Zeit! Die Ausstellung zeigt die revolutionären Veränderungen, die Europa in der Epoche der Gotik erfassten – von bahnbrechenden technischen Neuerungen bis zum Lebensgefühl. Die Begeisterung für die neue Formensprache manifestierte sich in riesigen, lichtdurchfluteten Kathedralen, aber auch in detailverliebter Goldschmiedekunst. Ein großartiges Beispiel dafür ist die faszinierende Mikroarchitektur auf dem vergoldeten Deckel eines Buchkastens aus der Benediktinerabtei St. Paul im Lavanttal. Einen Einblick in den Baubetrieb der Gotik gibt die farbenprächtige Darstellung des Turmbaus zu Babel aus der Weltchronik des Rudolf von Ems. Und besonders in der Bildhauerkunst wird ein tiefgreifender Wandel sichtbar: Skulpturen wie der „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters zeigen große Gefühle und werden zum Gegenüber der Menschen. Ihre Präsenz und emotionale Kraft fasziniert und beeindruckt bis heute.

Bei dieser Führung können sich alle aktiv beteiligen. Spielerische Elemente regen jüngere und ältere Teilnehmer gleichermaßen zur Entdeckung der Exponate und zum Gespräch an.

  • max. 25 Teilnehmer
  • 90 min
  • 80 €
Führung für Menschen mit Lernschwierigkeiten und geistiger Behinderung

Diese Führung vermittelt in einfacher, leicht verständlicher Sprache ausgewählte Kunstwerke der Ausstellung. Die Teilnehmer/innen werden in Gespräche einbezogen und es bleibt Raum für ihre Fragen und Beobachtungen.

  • max. 15 Teilnehmer
  • 60 Min.
  • 60 €
Führungen für blinde und seheingeschränkte Menschen

Gotische Kathedralen können mit allen Sinnen erlebt werden. Besondere Beschreibungen der Objekte, tastbarer Modelle und auch Hörproben mehrstimmiger Gesänge zeichnen diese Führung für blinde und seheingeschränkte Besucher aus. Beim anschließenden Besuch einer Tastwerkstatt werden die Materialien und Werkzeuge der Steinmetze, Glasmaler und Goldschmiede – die auch in der inszenierten Dombauhütte in der Ausstellung vorhanden sind – mit Händen begreifbar.

  • max. 15 Teilnehmer
  • 90 Min.
  •  80 €

Angebote für Schulklassen

Angebote für Schulklassen

Dauer jeweils 90 Min. Kosten 75 € zzgl. 2,50 € pro Schüler/in

Förderung von Schulen im Erzbistum Paderborn
Gebuchte Führungen von Lerngruppen (Religionsunterricht) und von Klassen aus Schulen im Erzbistum Paderborn können mit max. 75 € bezuschusst werden. Einen schriftlichen formlosen Antrag richten Sie bitte bis spätestens 3 Wochen vor dem Ausstellungsbesuch mit Namen, Anschrift der Schule und Anzahl der Schüler/innen ausschließlich an das

Institut für Religionsunterricht und Medien (IRuM)
z.Hd. Frau Marilies Risse, Am Stadelhof 10, 330098 Paderborn
05251/125-1343 lehrerfortbildung@erzbistum-paderborn.de

Grundschulen ab Klasse 3

GSP1
Eine mittelalterliche Großbaustelle: Der Bau des Paderborner Doms

(für das Fach: Sachkunde: Gesellschaftslehre)

Im 13. Jahrhundert bestimmte ein großes Bauvorhaben das Leben in Paderborn: der Neubau des Paderborner Doms. Die Idee der Bauherren war es, eine für die damalige Zeit moderne Kirche errichten zu lassen: ein einladendes Portal mit lebensgroßen Figuren, hohe Decken und große, bunte Fenster mit Bildern zu biblischen Geschichten sind markante Merkmale des Neubaus. Ideen für diese neue Bautechnik, die später den Namen „Gotik“ erhielt, kamen aus dem Westen des Reiches und wandernde Dombaumeister und Handwerker setzten sie hier vor Ort gekonnt um.

Auf einer Entdeckungstour durch die Ausstellung werden die Schüler/innen nicht nur originale Bauelemente des Paderborner Doms wie die hölzernen Figuren der Bistumspatrone Liborius und Kilian aus nächster Nähe betrachten können, sondern auch steinerne Figuren und kostbare Goldschmiedearbeiten aus Paris, Reims oder Mainz unter die Lupe nehmen, die offenbar als Vorbilder für die neue Gestaltung des Paderborner Domes dienten. Selbstverständlich gehört auch ein Einblick in die Arbeitsweise der mittelalterlichen Dombauhütte mit ihren Zeichnungen und Werkzeugen zum Rundgang dazu.

Anschließend schlüpfen die Schüler/innen in die Rolle mittelalterlicher Baumeister und können wichtige Eindrücke und Exponate aus der erkundeten Ausstellung in einem Skizzenbuch festhalten. Schönes Papier und Stifte dazu liegen bereit.

GSP 2
Himmelwärts strebend – Der Paderborner Dom als Gotteshaus

(für die Fächer: kath. und ev. Religionslehre, auch als Kommunionkinderprogramm buchbar)

Als die Bischöfe und das Domkapitel im 13. Jahrhundert den heutigen Paderborner Dom errichten ließen, wollten sie für die Menschen einen besonderen Versammlungsort schaffen: Er sollte ihnen eine Vorstellung vom „Himmlischen Jerusalem“ geben, ihnen Geschichten aus der Bibel erzählen, Gott als Lichtgestalt sichtbar machen und einen Ort für Gebete und Gottesdienst bieten. Mit dieser Idee befanden sie sich in guter Gesellschaft. An vielen Orten errichtete man zu dieser Zeit die Kathedralen in ähnlicher Weise und stattete sie entsprechend aus: lächelnde Engel aus Paris, fürsorglich schauende Madonnen aus Mainz und Lüttich, leuchtende Fenster aus Straßburg und Marburg und kostbare Goldschmiedearbeiten wie das Heiliggrabreliquiar aus Pamplona können die Schüler/innen im Ausstellungsrundgang aus nächster Nähe betrachten. Auch originale Werke der Bauplastik – wie die frisch restaurierten hölzernen Portalfiguren von Liborius und Kilian – sowie liturgische Schmuckstücke des Paderborner Domes, glänzende Monstranzen und Buchdeckel sowie kunstvoll gegossene Weihrauchgefäße und Kerzenleuchter gehören in diese faszinierende Epoche mittelalterlicher Kirchenbaukunst.

Eigene Kreativität ist in einem zweiten Teil des Programms gewünscht: mittels einer speziellen Technik können die Teilnehmer selbst ein farbiges Fenster gestalten oder als Goldschmiede tätig werden.

Weiterführende Schulen (Klasse 5–13) mit jeweils altersgerechter Anpassung

GSP 3
Im Fokus: gotische Kathedralen des 13. Jahrhunderts als steinerne Zeugen einer mittelalterlichen Epoche

(für die Fächer: Geschichte, kath. und ev. Religionslehre, auch für Firmgruppen buchbar)

Kaum eine andere Epoche in Europa ist so sehr im kollektiven Gedächtnis durch einen Gebäudetyp repräsentiert wie die Zeit des Hochmittelalters durch die gotische Kathedrale.

Die Ausstellung nimmt die Schüler/innen mit in diese Epoche und verknüpft dabei regionale mit überregionaler Geschichte: Zur Baukultur der Zeit gehören Kunstwerke, die als eindrucksvolle Zeugnisse der Bauplastik gelten können wie der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters aus dem Mainzer Dom. Sie vermitteln ein in ihrer Zeit neues wirklichkeitsorientiertes Menschenbild.

Wissenswertes über die Bautechnik und den überregionalen Kulturtransfer – durch erste maßstabsgetreue Architekturzeichnung erst ermöglicht – wird über wertvolle Pergamentzeichnungen wie das Reimser Palimpsest und ungewöhnliche Werkzeuge anschaulich gemacht.

Mit dem Begriff Baukultur wird auch der gesellschaftlich-historische Kontext berührt. Urkunden und filigran gearbeitete Reliquiare liefern hier beispielsweise wertvolle Informationen über die Bauherren, ihre Motivationen und die Finanzierungsmöglichkeiten und sind damit auch als wertvolle Zeugnisse für den wirtschaftlich-politischen und mentalitätsgeschichtlichen Kontext dieser Zeitepoche zu werten.

Erschließen können sich die Schüler/innen all diese Themenbereiche der Ausstellung mit Hilfe altersgerecht angepasster Beobachtungsbögen. In Kleingruppen werden so einzelne Ausstellungseinheiten selbsttätig erkundet und können anschließend bei einem gemeinsamen Rundgang den Mitschülern vorgestellt werden.

GSP 4
Zwischen Lachen und Weinen – Emotion pur: gotischer Kunst mit dem Skizzenblock nachspüren

(für das Fach: Kunsterziehung)

Besonders beeindruckend bei der Gestaltung der gotischen Kathedralen ist die reiche skulpturale Ausstattung der Gotteshäuser an Fassaden, Portalen, Kapitellen und Lettnern. Diese Kunstwerke zeigen menschliche Gefühle, werden zum Gegenüber ihres Betrachters und treten so in eine Zwiesprache mit ihm. Sie lassen ein zur damaligen Zeit neues und uns auch heute noch berührendes Menschenbild sichtbar werden.

Auf den Spuren großartiger Werke wie dem „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters und der Fuststraßenmadonna, beide aus Mainz, lächelnden Engeln, klugen und törichten Jungfrauen als Lettner-Figuren aus Hamburg und Osnabrück sowie dem erstmals nach Deutschland ausgeliehenen Heiliggrabreliquiar aus Pamplona erkunden die Schüler/innen zunächst gemeinsam die Ausstellung um anschließend – wie die Baumeister, Steinmetze und Goldschmiede in ihrer Zeit – mit einem Skizzenblock persönliche Lieblingsexponate zeichnerisch zu erfassen.

GSP 5
Sie bauten ein Abbild des Himmels: Von der Erhabenheit und Schönheit gotischer Kathedralen

(für die Fächer kath. und ev. Religionslehre und das Fach Praktische Philosophie, ab Klasse 9)

Die Motivationen zum Bau gotischer Kathedralen waren vielschichtig: Einerseits demonstrieren sie eindrucksvoll die Macht ihrer Bauherren, andererseits zeugen sie von der Idee die Gegenwart Gottes in diesem Bauwerk erfahrbar zu machen.

Beredte Zeugnisse dieser Kathedralgestaltungen können die Schüler/innen während eines Ausstellungsrundgangs aus nächster Nähe in den Blick nehmen: Konstruktions- und Bautechniken der Zeit, kunstvolle Glasfenster aus Straßburg und Marburg, emotional berührende Skulpturen aus Paris, biblische Erzählungen veranschaulichende Reliefs u.a. aus der Kathedrale in Bourges, wertvolle Pergamentzeichnungen, Notenmanuskripte, die erstmals mehrstimmigen Gesang festhalten, filigran gearbeitete Reliquiare wie das Dreiturmreliquiar aus dem Aachener Dom und glänzende Weihrauchfässer.

Im Anschluss an einen dialogisch angelegten Ausstellungsrundgang besteht in einer Gesprächsrunde die Möglichkeit das Erlebte zu reflektieren: Was macht für Euch die Ästhetik einer gotischen Kathedrale aus? Welche Mittel setzen die Baumeister der Gotik ein, um ein Abbild des Himmels auf Erden zu verwirklichen?

GSP 6
GOTIK – eine klassische Führung durch die Ausstellung

(für Oberstufenschüler)

Vom Paderborner Dom ausgehend, entwirft die Ausstellung ein eindrucksvolles Panorama des länderübergreifenden Phänomens der Baukultur der Gotik. Sie gibt Einblicke in die technischen und kulturellen Bedingungen, beleuchtet Fragen des Kulturtransfers und eröffnet so einen tieferen Einblick in die innovative Architektur- und Bildsprache dieser Zeit.

Exponate aus ganz Europa, darunter die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, die sogenannten Reimser Palimpseste, bedeutende Bildhauerwerke wie der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters, Baupläne herausragender Kathedralen, Preziosen der Goldschmiedekunst, Elfenbeinschnitzerei und Buchmalerei, aber auch 3D-Modelle beleuchten die ereignisreiche Zeit der Gotik. Einen besonderen Akzent legt die Ausstellung auf die Verbindung von Makro- und Mikroarchitektur in dieser Epoche: Erste maßstabsorientierte Pläne ermöglichten es, die in großem Format beim Kathedralbau verwendeten Konstruktions- und Dekorationsformen auch für die Gestaltung von kleinformatigen Goldschmiedearbeiten als Orientierung zu nutzen.

Oberstufenkurse können eine klassische Führung durch die Ausstellung ohne besonderen Themenschwerpunkt buchen. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, die Schüler/innen bei der Interpretation der Exponate miteinzubeziehen.

Sprach-Anlass GOTIK Ausstellung

Sprachvermittlung über direkte Anschauung: Fortgeschrittenen Englisch- oder Französisch-Kursen bieten wir die Möglichkeit, die Gotik-Austellung mit einem entsprechend sprachlichen Audio Guide zu besuchen.

Angebote für Förderschulen – ab Klasse 4

GSP 7
Der Bau des Paderborner Doms. Auf den Spuren mittelalterlicher Baumeister und Handwerker

Programm für Förderschulklassen mit dem Schwerpunkt Lernen

Der Paderborner Dom in seiner jetzigen Form wurde vor ca. 800 Jahren gebaut. Viele Menschen waren daran beteiligt: die Bischöfe und Domherren als Bauherren; Baumeister, die Ideen für die Gestaltung des Gotteshauses von anderen Kathedralen mitbrachten und viele Handwerker, die diese Pläne umsetzten. Dazu noch Goldschmiede, Elfenbeinschnitzer, Schreiner und Buchschreiber, die für die Ausstattung der Bischofskirche zuständig waren.

Beim Besuch der Ausstellung können die Schüler/innen wertvolle Kunstwerke aus gotischen Kathedralen aus nächster Nähe in den Blick nehmen: lächelnde Engel aus Stein oder Holz, biblische Geschichten erzählende Reliefs, bunte Glasfenster, kunstvoll gestaltete Schreine, uralte Textilien und edelsteinbesetzte Buchdeckel. Aber auch der Blick in eine mittelalterliche Dombauhütte mit ihren Zeichnungen und Werkzeugen darf nicht fehlen.

Eine einfache, die Schüler einbeziehende Sprache, Beobachtungsaufgaben und Tastmaterialien lassen den Ausstellungsbesuch für die Lerngruppen zu einem anschaulichen Erlebnis werden. Anschließend ist noch Zeit, ein selbst gestaltetes Leporello mit Exponaten, die den Schüler/innen besonders gut gefallen haben, als Erinnerung anzufertigen.

GSP 8
Der Paderborner Dom – mit allen Sinnen erfahrbar

Führung für Förderschulklassen mit dem Schwerpunkt Sehen

Als die große Bischofskirche mitten in der Stadt Paderborn gebaut wurde, hatten die Bauherren die Idee, für die Menschen nicht nur ein Versammlungshaus für ihre Gottesdienste zu errichten, sondern ihnen auch eine Vorstellung von Gott und seinem Wirken für die Menschen zu vermitteln. Dazu ließen sie sich viel einfallen und schauten sich auch einige Ideen von anderen Kathedralen ab: Sie errichteten sehr hohe Räume mit noch höheren Türmen, ließen durch farbige Fenster viel Licht in die Kirche und bauten ein einladendes Portal mit großen Steinfiguren. In den Gottesdiensten wurden Geschichten aus der Bibel vorgelesen, feierlicher Gesang erklang und Weihrauch aus kunstvoll gearbeiteten Gefäßen erfüllte den Raum mit einem ungewöhnlichen Duft. Alle Sinne wurden angesprochen. Nach einem Rundgang zu ausgewählten Exponaten, tastbaren Modellen und Hörstationen in der Ausstellung sind die Schüler/innen eingeladen, in einer Tastwerkstatt die verwendeten Materialien und Werkzeuge – Sandstein, Holz, Pergament, Silber, Edelsteine und Glas – zu erforschen und zu beschreiben. Anschließend können sie aus Goldprägefolie eine Erinnerungsmünze anfertigen.

Kommunionkinder · Firmgruppen · Kindergeburtstag

Angebot für Kommunionkinder

GKP
Himmelwärts strebend – Der Paderborner Dom als Gotteshaus  

Als die Bischöfe und das Domkapitel im 13. Jahrhundert den heutigen Paderborner Dom errichten ließen, wollten sie für die Menschen einen besonderen Versammlungsort schaffen: Er sollte ihnen eine Vorstellung vom „Himmlischen Jerusalem“ geben, ihnen Geschichten aus der Bibel erzählen, ihnen Gott als Lichtgestalt sichtbar machen und ihnen einen Ort für Gebete und Gottesdienst bieten. Mit dieser Idee befanden sie sich in guter Gesellschaft. An vielen Orten errichtete man zu dieser Zeit die Kathedralen in ähnlicher Weise und stattete sie entsprechend aus: lächelnde Engel aus Paris, fürsorglich schauende Madonnen aus Mainz und Lüttich, leuchtende Fenster aus Straßburg und Marburg und kostbare Goldschmiedearbeiten wie das Heiliggrabreliquiar aus Pamplona können die Schüler/innen im Ausstellungsrundgang aus nächster Nähe betrachten. Auch originale Werke der Bauplastik – wie die frisch restaurierten hölzernen Portalfiguren von Liborius und Kilian – sowie liturgische Schmuckstücke des Paderborner Domes, glänzende Monstranzen und Buchdeckel sowie kunstvoll gegossene Weihrauchgefäße und Kerzenleuchter gehören in diese faszinierende Epoche mittelalterlicher Kirchenbaukunst.

Eigene Kreativität ist in einem zweiten Teil des Programms gewünscht: Mittels einer speziellen Technik können die Teilnehmer selbst ein farbiges Fenster gestalten oder als Goldschmiede tätig werden.

  • 90 min
  •  3,50 € pro Kommunionkind

Angebot für
Firmgruppen

GFP
Im Fokus: gotische Kathedralen des 13. Jahrhunderts als steinerne Zeugen einer mittelalterlichen Epoche

Kaum eine andere Epoche in Europa ist so sehr im kollektiven Gedächtnis durch einen Gebäudetyp repräsentiert wie die Zeit des Hochmittelalters durch die gotische Kathedrale.

Die Ausstellung nimmt die Schüler/innen mit in diese Epoche und verknüpft dabei regionale mit überregionaler Geschichte: Zur Baukultur der Zeit gehören Kunstwerke, die als eindrucksvolle Zeugnisse der Bauplastik gelten können wie der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters aus dem Mainzer Dom. Sie vermitteln ein in ihrer Zeit neues wirklichkeitsorientiertes Menschenbild.

Wissenswertes über die Bautechnik und den überregionalen Kulturtransfer – durch erste maßstabsgetreue Architekturzeichnung erst ermöglicht – wird über wertvolle Pergamentzeichnungen wie das Reimser Palimpsest und ungewöhnliche Werkzeuge anschaulich gemacht.

Mit dem Begriff Baukultur wird auch der gesellschaftlich-historische Kontext berührt. Urkunden und filigran gearbeitete Reliquiare liefern hier beispielsweise wertvolle Informationen über die Bauherren, ihre Motivationen und die Finanzierungsmöglichkeiten und sind damit auch als wertvolle Zeugnisse für den wirtschaftlich-politischen und mentalitätsgeschichtlichen Kontext dieser Zeitepoche zu werten.

Erschließen können sich die Firmlinge all diese Themenbereiche der Ausstellung mit Hilfe altersgerecht angepasster Beobachtungsbögen. In Kleingruppen werden so einzelne Ausstellungseinheiten selbsttätig erkundet und können anschließend bei einem gemeinsamen Rundgang den anderen Teilnehmern vorgestellt werden.

  • 90 min
  • 75 € zzgl. 2,50 € pro Teilnehmer/in

Kindergeburtstag im Museum

GKG 1
Magie des Lichts – mittelalterlichen Glaskünstlern auf der Spur

Ein faszinierendes Gestaltungselement gotischer Kathedralen sind die großen kunstvoll gestalteten Fenster, die das Innere der Gotteshäuser in farbiges Licht tauchen. Sie lösen die steinernen Wände fast auf, besitzen ganz unterschiedliche Formen, erzählen mit ihren Bildern oft biblische Geschichten.

Zunächst werden wir uns bei einem ausführlichen Rundgang durch die Ausstellung die kostbaren mittelalterlichen Glasfenster und die für ihre Stabilität so wichtigen Bleiruten, aber auch die Ideen zur Gestaltung ihrer Rahmen aus nächster Nähe anschauen.

Nach einem kleinen Imbiss, den jedes Geburtstagskind für seine Gäste selbst mitbringen kann, geht’s dann an die eigene kreative Arbeit: Klare Gläser können mittels Konturenstiften und Glasmalfarben ganz individuell gestaltet werden und erstrahlen so in einem neuen Licht!

  • max. 12 Kinder; Alter: 7 -10 Jahre
  • 120 Min.
  • 60 €
GKG 2
That’s mine! – Zeichen, Symbole und Logos: früher und heute

Wer kennt sie nicht – die markanten Logos großer Restaurantketten, Möbelhäuser und Sportartikelhersteller, die uns in Werbespots und auf Plakaten so häufig begegnen, dass wir sie sofort zuordnen können?

Doch das ist nicht erst eine Erfindung unserer Zeit: Bereits im Mittelalter hinterließen einflussreiche Bauherren, Baumeister und Steinmetze ihre Unterschriften, Logos und persönliche Zeichen auf Urkunden, Siegeln, aber auch direkt auf Kunst- und Bauwerken wie z.B. im Paderborner Dom. So kennzeichneten sie ihre Ideen und ihre persönliche Arbeit und machten deutlich: „That’s mine – das habe ich initiiert, erdacht, hergestellt, das ist ein Werk von mir oder meiner Familie.“

Wir werden uns in der neuen Ausstellung einmal auf Spurensuche nach diesen Zeichen begeben, dabei die Lippische Rose der Edelherren zu Lippe entdecken und auch geheimnisvolle Steinmetzzeichen unter die Lupe nehmen.

Nach einem kleinen Picknick, das jedes Geburtstagskind für seine Gäste im Seminarraum veranstalten kann, bleibt genügend Zeit, um ein eigenes Logo zu entwickeln und als Schmuckstück oder als Siegel zu gestalten.

  • max. 12 Kinder, Alter: 9 –12 Jahre
  • 120 Min.
  • 60 €
Back To Top