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Kabarett im Museum mit Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler

Das Team des Diözesanmuseums freut sich auf Jochen Malmaheimer und den Kaiser. Von re.: Dr. Heike Haase (Kulturbüro OWL); Diözesanmuseum: Dr. Christiane Ruhmann, Bernd Fießeler, Prof. Dr. Christoph Stiegemann; Foto: Ronald Pfaff/Erzbischöfliches Generalvikariat

Das Team des Diözesanmuseums freut sich auf Jochen Malmsheimer und den Kaiser.

„Endlich kehrt der Kaiser dahin zurück, wo er hingehört. Nach Paderborn … und ich komme mit“, freut sich Kabarettist Jochen Malmsheimer. Der unlängst mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnete Malmsheimer und der Kopf des erstaunlichen Tiffany-Ensembles, Uwe Rössler, sind am 30. Juni 2019 um 19 Uhr bei uns im Diözesanmuseum.

Ihr grandioses Programm „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs. Ein Historett in Geh-Dur von und mit Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler“ ist im Rahmen einer Auftragsarbeit zur großen Canossa-Ausstellung (2006) in Paderborn entstanden.

Zu den größten Fans dieses wunderbar komisch und mit großem Können musikalisch umrahmten Programmes gehört das Museumsteam. Direktor Christoph Stiegemann und Kuratorin Christiane Ruhmann reagierte entsprechend begeistert auf den Vorschlag aus dem KulturBüro-OWL, das seinerzeit die Zusammenarbeit mit Malmsheimer und Rössler vermittelte. „Ein Geschenk! Endlich findet zusammen, was zusammen gehört!“ fasst Christoph Stiegemann es zusammen, und Christiane Ruhmann ergänzt: „Wir alle hier können das Programm fast auswendig mitsprechen und freuen uns riesig.“

Was zieht man eigentlich so an, wenn man den Papst trifft?

Im Januar das Jahr 1077 kam es nach der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. und seines Gefolges zum berühmten Bußgang vor den Toren der Burg von Canossa in Oberitalien. Es war das Zeitalter des Investiturstreits. Papst Gregor VII. hatte bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Zuflucht gesucht. Heinrich IV. trat die beschwerliche und äußerst gefahrvolle Reise an, um in Canossa die Lösung vom päpstlichen Bannspruch zu erwirken und so seine Herrschaft zu retten. Soweit die Historie. Jochen Malmsheimer und sein musikalischer Partner Uwe Rössler präsentieren eine ebenso geistreiche wie unterhaltsame Einführung. Wesentlichen Fragen des Canossa-Gangs wird nachgegangen: Wie weit kann man gehen? Und vor allem: warum nach Italien, und dann noch zu Fuß? Was zieht man eigentlich so an, wenn man den Papst trifft? Was sind die wahren Gründe für den groben Unfug, ein variationsloses Gefiepe und Gehupe „mittelalterliche Musik“ zu nennen? Und vor allem: Was macht den Beruf des Königs so derart anziehend, wenn einem die Sachsen und der Papst gleichermaßen das Leben zur Hölle machen?

Mit dichtem Barthaar und markiger Stimme haucht Jochen Malmsheimer dem alten Salierherrscher neues Leben ein. Uwe Rössler untermalt den höchst vergnüglichen Ausflug in Alltag und Mentalität des Mittelalters mit originellen Tönen und begeistert mit einem fulminanten Ritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Brahms. Denn nichts ist, wie es war – Deo gratias et in excelsis jubilo.

Auch wenn die Exponate des Museums für diesen Abend zusammenrücken,
sind die erhältlichen Plätze begrenzt!

Karten gibt es ab heute an der Kasse des Diözesanmuseums, bei Ticket Direct in der Königsstraße (05251-280512, www.ticket-direct.de ) und im Paderborner Ticket Center am Marienplatz (05251-299750).

Foto: Von re. nach li.: Dr. Heike Haase (Kulturbüro OWL); Diözesanmuseum: Dr. Christiane Ruhmann, Bernd Fieseler, Prof. Dr. Christoph Stiegemann; Foto: Ronald Pfaff/Erzbischöfliches Generalvikariat

Video Trailer : exklusives Statement von Jochen Malmsheimer

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