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An die 1.000 Besucher waren am Samstagabend im Diözesanmuseum zu Gast, um sich auf die kommende Ausstellung zu Peter Paul Rubens einzustimmen. Die Restaurierung der barocken Altargemälde und der perspektivischen Gitter des Doms konnte live miterlebt werden, bereitwillig beantworteten die Restauratoren Gisela Tilly, Inge Otto und Matthias Rüenauver die zahlreichen Fragen interessierter Besucher. Großes Echo fanden auch die praktischen Aktionen: Man konnte der Kalligraphin Christiane Pucker nicht nur beim Briefeschreiben „à la Rubens“ über die Schulter schauen, sondern auch selbst barocke Briefe herstellen und siegeln. Dazu gab es exklusiv das neue Drei-Hasen-Siegel des Museums. Beliebt war auch die Druckerwerkstatt, die Kunstpädagogin Claria Stiegemann im Seminarraum des Museums aufgeschlagen hatte. Hier konnten Vignetten, Exlibris oder Kalendermotive drucken. Daneben gab es die Möglichkeit wunderschöne, mit barocker Schrift geschmückte Laternen basteln. Nicht nur Kinder machten sich außerdem auf den Weg zur Zeichenrallye durch das Museum. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei! Zum Abschluss führte Direktor Christoph Stiegemann noch einmal durch die aktuelle Dauerausstellung zur gotischen Skulptur: Goodbye Gotik – Hello Barock!

Die neue große Sonderausstellung des Diözesanmuseums Paderborn „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“, versammelt vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 hochkarätige und teilweise bislang noch nicht gezeigte Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Grafiken und druckgraphische Arbeiten von Rubens und weiteren flämischen Meistern seiner Zeit, aber auch eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen.

 

 

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