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Das Diözesanmuseum und die Michaelsschulen verlängern ihre Kooperationsvereinbarung

Domprobst Msgr. Joachim Göbel, Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann und Schulleiterin Gertrud Oppenhoff, Realschule St. Michael, unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. Foto: Noltenhans

Sie sind Nachbarn und Partner: Das Diözesanmuseum und die Michaelsschulen. Jetzt traf man sich im Rahmen einer kleinen Feierstunde, um die Kooperationsvereinbarung für die kommenden zwei Jahre zu verlängert. Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, die beiden Schulleiter Claudius Hildmann, Gymnasium St. Michael, und Gertrud Oppenhoff, Realschule St. Michael, unterzeichneten im Beisein von Domprobst Msgr. Joachim Göbel, dem Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung beim Erzbistum Paderborn, die entsprechende Vereinbarung.

Die Schulen und das Museum können bereits auf vier Jahre einer guten Zusammenarbeit zurückblicken. Stolz präsentierten Schülerinnen Fotos der vielfältigen, gemeinsamen Aktivitäten: Die Bandbreite reicht vom kreativen Schreiben und therapeutischen Malen in den Ausstellungs- und Seminarräumen über Fotoworkshops bis zur Entwicklung von eigenen Werbeprodukten zur großen ROM-Ausstellung 2016. Entwickelt wurden die Projekte von Lehrenden beider Schulen in Zusammenarbeit mit der Museumspädagogin Dr. Heike Bee-Schroedter. Lernende aller Jahrgangsstufen nahmen an den Programmen teil.

Das aktuelle Projekt zur Gotik-Ausstellung stellten fünf Schülerinnen gemeinsam mit ihrem Deutsch- und Geschichtslehrer Dr. Andreas Kolle vor: Unter dem Titel „Farbige Lichtspiele. Von Domfenstern inspiriert“, beschäftigten sie sich an drei Wochenenden intensiv mit dem Phänomen der Lichtmalerei und werden die entstandenen Filme und Fotosequenzen am 31. Januar 2019 in der Aula der Michaelsschule präsentieren. „Wir würden den Workshop auf jeden Fall noch einmal mitmachen“, so lautete das positive Fazit aller Beteiligten.

Und natürlich blickte man auch in die Zukunft: Domprobst Göbel und Museumsdirektor Stiegemann ermunterten die Schülerinnen, das Museum als besondere, wertvolle Schatzkiste für sich zu entdecken und betonten, wie gewinnbringend die Begegnung mit den jungen Menschen und ihrem eigenständigen Zugang zu den Kunstwerken sei. Die in den Ausstellungen thematisierten, jahrhundertealten christlichen Traditionen blieben so lebendig. Lob gab es auch von den Schulleitern, die sich über die vielfältigen Möglichkeiten des Lernens an diesem besonderen außerschulischen Lernort freuen. So könne das kulturelle Profil beider Schulen geschärft werden.

Das Resümee fiel also durchweg positiv aus: Eine lebendige Kooperation, die – zur Bereicherung aller Beteiligten – unbedingt fortgesetzt werden sollte.

 

Zum Beitragsbild: von li. nach re.: Museumspädagogin Dr. Heike Bee-Schroedter, Domprobst Msgr. Joachim Göbel, Schulleiter Claudius Hildmann, Schulleiterin Gertrud Oppenhoff, Lehrer Dr. Andreas Kolle, Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann mit Schülerinnen der Michaelsschulen. Foto: Noltenhans

 

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